Volksschule Thurn speaks English

Schwerpunkt-Unterricht verbindet Lehren und Lernen in zwei Sprachen.

Thomas, Simon, Johannes, Jaqueline, Annalena, Helena und Veronika üben die Methode TPR – Total Physical Response. Das heißt, man tut einfach das, was man auf Englisch sagt.

Die Volksschule Thurn ist seit heuer die einzige Englisch-Schwerpunkt-Volksschule Osttirols. „Englisch ist das Tor zur Welt und gutes Englisch ist in der globalisierten Welt keine Zusatzqualifikation mehr, sondern eine Basiskompetenz“, meint dazu VS-Direktor Stefan Schrott. Je früher ein fremdsprachlicher Erwerb stattfinde, desto leichter und besser erlerne das Kind die Sprache.

Die Methode: Lehren und Lernen in zwei Sprachen – Content and Language Integrated Learning – CLIL. Englisch ist in verschiedenen Unterrichtsfächern phasenweise die Unterrichts- und Kommunikationssprache. Das sind zwei Stunden pro Woche für die erste und zweite Schulstufe und drei Stunden für die dritte und vierte Schulstufe. Diese Sprache ist zunächst allen Kindern unbekannt. Inhalte und Sprache werden im Doppelpack gelernt, eine weitere Sprache nach dem „Muttersprachenprinzip“ sozusagen als Nebenprodukt erworben. Dies erleichtert den Kindern den Übergang in die nächsten Schulen und erhöht später die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Europäisches Sprachenportfolio (Wertschätzung aller Sprachen) und eine mehrsprachige Schulbibliothek in allen Sprachen der Kinder verstärken den Lerneffekt. Die Volksschule Thurn ist in dieser Hinsicht auf dem Weg zu einer Vorreiterschule im Bezirk.

Der Direktor der VS Thurn Stefan Schrott mit einem „English speaking pupil“ beim Lernen.

Fotos: Volksschule Thurn

Einen Kommentar schreiben...