Tollwut-Impfköder werden abgeworfen

Ab 25. April wird in Osttirol die Immunität der Füchse aufgefrischt. 

Die rosa Fläche zeigt den Tollwut-Impfgürtel im Bezirk Lienz. (Karte: BH Lienz)

Zur Auffrischung der Immunität der Fuchspopulation gegen Tollwut wird entlang der italienischen Grenze in Osttirol ein Impfgürtel gelegt.

Deshalb werden ab Mittwoch, 25. April, rund 16.000 Impfköder  von Flugzeugen abgeworfen. Betroffen sind folgende Gemeindegebiete: Abfaltersbach, Amlach, Anras, Assling, Außervillgraten, Innervillgraten, Kartitsch, Lavant, Leisach, Obertilliach, Sillian, Strassen, Tristach, Untertilliach, Heinfels.

Eine Kapsel, die den Impfstoff enthält, wird mit einer graubraunen Masse aus Rindertalg und Fischmehl umhüllt. Der Köder wiegt nur ca. 20 Gramm und ist nicht giftig. Deshalb sind auch Haustiere nicht gefährdet, höchstens Durchfall oder Erbrechen seien möglich, wenn das Tier die Alukapsel verschluckt, vermerkt Bezirkshauptfrau Olga Reisner in einer Aussendung.

Für Menschen sei die Gefahr gering. Nur wenn eine Kapsel platzt und der Impfstoff mit Schleimhäuten oder offenen Wunden in Kontakt kommt, sollte man einen Arzt kontaktieren.

Die Hundebesitzer des Bezirkes sind aufgerufen, den Impfstatus ihrer Tiere zu kontrollieren, nicht geimpfte Hunde schützen zu lassen und generell den besten Freund an die Leine zu nehmen, damit er den Füchsen nicht die Köder wegschnappt.

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