Kletterpark Lienz wuchs um 44 neue Elemente

Tirols größter Hochseilgarten wurde auf 130 Kletterelemente erweitert.

Im Kletterpark Lienz findet man 130 Kletterelemente. Foto: Tobias Tschurtschenthaler

Nachdem der Kletterpark Lienz am Hochstein schon im Vorjahr der größte Hochseilgarten Tirols war, wurde die Anlage neben der Moosalm heuer nochmals um 1.200 Quadratmeter erweitert.

Mittlerweile erstreckt sich das gesamte Gelände über eine Fläche von 2.800 Quadratmeter. „Wir haben 44 neue Stationen gebaut, die bei den Besuchern sowohl für Spaß als auch für Spannung sorgen“, verspricht Klettergartenbetreiberin Martina Mellitzer.

Insgesamt 12 Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade warten auf die Besucher. 130 Stationen gilt es zu überwinden, darunter 22 Flying Fox-Lines, über die man rasant von Baum zu Baum rutscht.

Für besonders Wagemutige haben die Betreiber ein „Trapez“ und auch einen „Base Jump“ errichtet. „Dabei geht man auf einer Planke nach vorne und lässt sich dann zehn Meter in die Tiefe fallen“, erklärt der Mitbegründer des Kletterparks, Willi Seebacher. Passieren kann dabei aber nichts, denn der Klettergarten in Lienz setzt auf ein in Österreich bislang einzigartiges System, das für absolute Sicherheit sorgt.

Insgesamt sind die Bäume mit 4.500 Metern Seil miteinander verbunden und die höchste Stelle misst bis zum Boden 15 Meter.

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1 Kommentar bisher

  1. wiederdahoame

    Toll, der größte Hochseilgarten Tirols ist in Lienz! Der Spielplatz, der dafür geopfert wurde, ist wahrscheinlich die größte Schande des Hochsteins. Aber warum sollte man in einen Spielplatz investieren, wenn man dafür keinen Cent Eintritt verlangen darf? Der Erlebnisberg Hochstein ist für Familien kein Erlebnis mehr, es wird nur kräftig zur Kassa gebeten, sei es nun für die Rodelstrecke, wo ein knapp 4jähriger 4 Euro fürs Mitfahren bezahlen darf, für den Hochseilgarten, der m.M. nach unverschämt teuer ist oder für die anschließende Reinigung der Kleidung nach einer Ziegenattacke im sogenannten Streichelzoo.

    Familie Tiefenbacher und die Bergbahnen sollten sich dringend etwas überlegen, wie man den Hochstein wieder für Familien attraktiv macht. Man hat nicht jedes Wochenende Geld für Hochseilgärten und Rodeln, man möchte ein wenig wandern, die Kinder auf einem intakten Spielplatz wissen, wo sie spielen können und sie nicht die Nägel der Baustelle in der Sandspielkiste herausklauben können (so geschehen am letzten Samstag).