Topteam für Osttirols Fußballnachwuchs

Thomas Ausserdorfer sucht die besten Nachwuchskicker für ein ambitioniertes Projekt.

Thomas Ausserdorfer sucht "Osttirols next Fußballstars". Foto: Ramona Waldner

Während Fußball-Europa derzeit gebannt nach Polen und in die Ukraine blickt, wo sich die Top-Stars im Spiel mit dem Ball messen, arbeitet der junge Lienzer Trainer Thomas Ausserdorfer an der Verwirklichung eines Traums: er will die besten Nachwuchskicker des Bezirks zu einer fußballerischen Top-Truppe formen.

Unter der Dachorganisation von Rapid Lienz will Außerdorfer das „Future-Team Osttirol U14“ auf die Beine stellen. “Vergleichbar ist das Projekt mit einer Art Auswahlmannschaft, zu der die besten Nachwuchsfußballer abgestellt werden”, erklärt Thomas Ausserdorfer im neuen Dolomitenstadt-Magazin.

Die jungen Kicker bleiben dabei ihren Stammvereinen erhalten, messen sich aber mit einer eigenen Mannschaft, in der sie auch trainieren, mit den besten Teams der höchsten Kärntner Nachwuchsklasse.

Dadurch sollen sich die heimischen Kicker-Talente weiterentwickeln und besser werden, wovon neben den Burschen auch der jeweilige Heimatverein profitieren könnte. Bislang haben schon einige Clubs aus Osttirol und Oberkärnten ihr Interesse am Nachwuchsprojekt bekundet. Und wer weiß, vielleicht wird er ja wahr: der alte Traum vom „FC Osttirol“.

Das gesamte Interview mit Thomas Außerdorfer und alle Details zum Projekt lesen Sie in der Sommerausgabe von”Dolomitenstadt”. Unser Lifestyle-Magazin ist im Osttiroler Zeitschriftenhandel erhältlich, mit vielen exklusiven Stories aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Szene, auf 132 wunderschön gestalteten Seiten. Man kann das Magazin übrigens auch bequem online abonnieren!

Einen Kommentar schreiben...

4 Kommentare bisher

  1. Gerhard Pirkner
    Gerhard Pirkner

    @boarium – ich hab´s versucht und hoffentlich den richtigen Platz für die Ergänzungen gefunden. Editierfunktion geht aus einem ganz einfachen Grund nicht: da könnten dann unsere Poster ihre Kommentare “fließend” immer wieder verändern und zwar auch inhaltlich. Das würde mehr Verwirrung als Nutzen stiften. Ich finde, ein paar Tippfehler in einem Weblog gehören irgendwie dazu und unterstreichen nur die Spontaneität der Postings :-). Danke für die vielen guten Kommentare!

  2. boarium
    boarium

    Wer mag, darf an gegebener Stelle noch ein “auszulöschen” und ein “-en” einfügen. Ich verrat aber nicht wo…

    (Eine Editierfunktion wär echt ein Traum, vor allem wenn man so patschert ist wie ich.)

  3. boarium
    boarium

    Alles, nur kein FC Osttirol. Fusionen wurden in den letzten Jahrzehnten in Österreich vielfach geträumt, und ebenso viel Vereinsleichen pflastern die Geschichte dieser Alb-Träume für jeden Ballesterer, der mit offenen Augen die Fußball-Vergangenheit betrachtet.

    Nichts steht einer engen Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich, ja warum nicht auch im Kampfmannschaftsbereich entgegen, doch nichts spricht für die Liquidation der gewachsenen Tradition bzw. derer Nachfolger oder einer Neugründung einer “Über”-Mannschaft. Sollte es wieder ein Verein des Bezirks schaffen, es zu höheren (Liga)Weihen zu kommen, so sei es ihm höchst vergönnt, ob dies nun die Union, Nußdorf-Debant oder Rapid sei.

    Seien wir realistisch: Für die Regionalliga die Vereine auszulöschen, an denen so viele Erinnerungen, so viel Herzensblut der entsprechenden Regionen stecken, ist Wahnsinn. Und sowohl wirtschaftlich als auch sportlich ist ein Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse utopisch, dazu fehlt dem Bezirk das Umfeld in ökonomischer, demographischer, infrastruktureller Hinsicht. Auch ein Mäzen könnte nur an zwei der drei essentiellen Punkte etwas ändern, doch beinahe jeder Verein musste bisher mittelfristig büßen, wenn er sich auf einen einzelnen Gönner einließ. Und den begrenzten Pool an Talenten durch eine hohe Anzahl an Einkäufe auszugleichen bedeutet den Tod jeglicher Nachwuchsarbeit. Diese sollte doch im Mittelpunkt stehen, oder habe ich das falsch verstanden…?

    Meine Gratulation zu jeder Initiative, die den Nachwuchs fördert, die Mädchen und Buben zum Fußball bringt, die in der Breite agiert und auch Talentförderung betreibt. Und mein herzlicher Dank an alle, die viel Freizeit und Mühe dafür Jahr für Jahr opfern! Und meine ideelle Unterstützung für jede Kooperation der Vereine, die eine solche Arbeit auch unterstützen und damit à la longue auch der Kampfmannschaft zu Gute kommt.

    Aber bitte, begrabt den Gedanken an einen FCO schnell wieder, wer auch immer ihn geäußert hat. Diese Seifenblase platzt, wie viele quer durch Österreich vor ihr, nicht wegen des Kirchturmdenkens der Osttiroler Funktionäre, sondern auf Grund der in der Idee selbst verhaftet Problematiken. Rapid, dem FCWR, der Union und all den anderen – und nicht zuletzt der Nachwuchsinitiative und Thomas Ausserdorfer alles Glück!

  4. ran

    thomas weiss, wovon er spricht . ich hoffe, er kann seine visionen umsetzen . über alle kirchtürme hinweg