Peter und die Herzschnitt-Macher

Dolomitenstadt-Filmer Werlberger Set-Aufnahmeleiter bei ZDF-Produktion.

Ein Wald wird abgeholzt, um Profit zu machen, dadurch gerät ein Dorf in Gefahr, weil ein Erdrutsch droht. Das Drama “Herzschnitt” schildert unter der Regie von Dirk Regel eine packende Ökostory, die an verschiedenen Drehorten in der Osttiroler Nationalparkregion aufgenommen wird.

Dramaturgischer Stammgast ist in einer Hauptrolle einmal mehr Günther Maria Halmer. Er gibt, wie sollte es anders sein, den Bösewicht, diesmal in der Gestalt eines reichen Sägewerksbesitzers, der mit seinen russische Lohnarbeitern in großem Stil hiesige Fichten umlegt. Ihm stellt sich engagiert Brigitte Hobmeier entgegen, die ein Erdrutsch zu verhindern versucht.

“Set-Aufnahmeleiter” ist ein Mann aus dem Dolomitenstadt-Team: Peter Werlberger – sonst meist für unser Online-Magazin mit der Kamera unterwegs – zieht bei der ZDF-Produktion alle Fäden am Drehort. Sehen Sie selbst! Hier ist die Slideshow zum Film, fotografiert von Hans Groder, EXPA-Pictures in Kals.

  • Originelle Originale

    So stellen sich Filmleute und Fernsehzuseher aus der Stadt die Menschen auf dem Land vor. Und siehe da: sie sind echt! Auch für “Herzschnitt” wurden heimische Komparsen gecastet, in unserem Bild von links: Gottfried Islitzer, Charlie Egger, Marianne Glantschnig und Albin Mariacher.

  • Peter checkt alles

    Sogenannter “Set-Aufnahmeleiter” ist ein Mann aus dem Dolomitenstadt-Team: Peter Werlberger – sonst meist für unser Online-Magazin mit der Kamera unterwegs – zieht bei der ZDF-Produktion alle Fäden am Drehort. Im Bild Peter mit Komparse Helmut Güttl.

  • Aufnahmeleiter bei der Arbeit

    Werlberger kommen neben seiner technischen Erfahrung gute Ortskenntnis und die regionale Vernetzung zugute. Der Job ist eine “Checkerei” für einen Mann mit guten Nerven.

  • Kamera läuft ...

    Die packenden Bilder zum Drama in den Osttiroler Bergen liefert Kameramann Philipp Timme, der hier in einem Kalser Gasthof alpine Gastroszenen einfängt.

  • Wenn man genau hinschaut ...

    … sieht man in dieser Einstellung “unseren Mann” durch´s Bild laufen! Wahrscheinlich ruft er gerade: “Action!”

  • "Meg es no zwa Schnapsln?"

    Während die ökologisch engagierte Hauptdarstellerin ein Mineralwasser aus dem Plastikflaschl trinkt, gönnen sich die Einheimischen ein Schnapsl. Falls die Szene mehrmals wiederholt werden musste, hatte die Getränkewahl sicher Auswirkungen auf die schauspielerischen Qualitäten.

  • Im Zockerparadies

    Was ist Trumpf? Nicht nur an Originalität sind die drei Laienschauspieler aus Osttirol schwer zu schlagen, auch beim Watten muss man gegen diese Akteure jederzeit mit einem “Bummerl” rechnen.

  • Erst die Technik macht den Film

    “Steadycam” nennt man das technische Ungetüm, das hier gerade für eine Outdoor-Szene vorbereitet wird.

  • Gleich kommt Bewegung auf ...

    Ein komplexes Halterungssystem sorgt für verwacklungsarme Bilder obwohl der Kameramann “mitläuft”. Auch auf dem Fußballplatz eine praktische Einrichtung.

  • Hier kommt die Umweltschützerin

    Man sieht auf den ersten Blick, Brigitte Hobmeier will energisch einschreiten. Das Kamerateam muss in dieser Szene rückwärts laufen, also dorthin, wo man keine Augen hat.

  • Hält das Wetter? I glaub schon.

    Durch die schwierigen Wetterbedingungen – es hat viel geregnet– dauert der Dreh in den Tauern etwas länger als geplant. “Werli” kann nix dafür, für das Wetter zeichnet ein anderer verantwortlich.

  • Keine Kulisse, alles echt

    So schnell kann’s gehen. Flugs wird aus dem Kalser Gasthaus Glocknerwirt bzw. Unterwirt im Film der “Gasthof zum Adler” – auch kein schlechter Name.

  • Wie legen wir es an?

    Brigitte Hobmeier, Regisseur Dirk Regel und Marcus Mittermeier diskutieren, wie die nächste Szene rüberkommen soll.

  • Der Regisseur rockt!

    Was ist noch cooler als “Set-Aufnahmeleiter”? Filmregisseur! Im Bild der “Herzschnitt-Macher” Dirk Regel, der nach dem Dreh in diesem Outfit gleich ein “Blues Brothers Remake” in Angriff nehmen könnte.

  • Rettung für das Tal in Sicht

    Schafft die schöne Bäuerin in ihrem Pickup die Rettung des Dorfes oder müssen wir alle untergehen, weil die Gier unsere Umwelt zerstört? Wir trauen Brigitte Hobmeier alles zu!

  • Bald fällt die letzte Klappe

    Am 3. Juli fällt die letzte Klappe für die Fernsehproduktion. Wir sind froh darüber. Dann kommt endlich unser Kameramann Peter wieder in seine wahre Heimat zurück, die Redaktionsräume von Dolomitenstadt an der Zettersfeldstraße in Lienz.

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1 Kommentar bisher

  1. soonnig

    Ist das eine originelle Fotoreportage! So macht das “Bildlschaun” richtig Spaß :).