24-iger Gebirgsjäger im Dauereinsatz

Lawineneinsatz in Nordtirol und Unterstützung der KFOR-Kräfte im Kosovo.

Hauptmann Gerd Stattmann (im Bild rechts), Kommandant der Kaiser Franz-Josef Kaserne, verabschiedet die Osttiroler KIOP-Soldaten (v.l.): Wachtmeister Stefan Frömel, Offiziersstellvertreter Manfred Libiseller (Foto: Faustini)

Bis Mitte April halten sich Bergretter, Sanitäter, Fluglotsen, Piloten und Hochalpinisten des Bundesheeres bereit, um nach Lawinenabgängen und alpinen Unfällen zu helfen. Elf Einheiten mit jeweils 40 Soldaten sind in ganz Österreich eingesetzt. Die Soldaten kommen aus allen Bundesländern, alpin geschultes Personal wird auch aus der Garnison Lienz gestellt.

Aktuell ist der Lawineneinsatzzug des Hochgebirgs-Jägerbataillons 24 auf Grund der starken Schneefälle in Nordtirol im Alarmzustand.

Am 11. Jänner verlegte ein Hochgebirgsjägerzug aus der Kaiser Franz-Josef Kaserne nach Linz-Hörsching. Der Zug gelangt heute, Donnerstag, per Lufttransport in den Kosovo, um dort die KFOR-Kräfte zu verstärken. Kommandant der 25 Lienzer Gebirgsjäger ist Vizeleutnant und Heeresbergführergehilfe Heinrich Oberschneider. Der Matreier hat als österreichischer Unteroffizier schon an vielen friedenserhaltenden Operationen und Einsätzen teilgenommen hat. Einsatzgebiet des voraussichtlich drei Monate dauernden Einsatzes ist Novo Selo im Norden des Kosovo.

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