Großes Aufgabengebiet für Nationalpark-Volos

Zwölf Wochen lang arbeiten acht Volontäre an wichtigen Nationalparkprojekten.

Die Tiroler Volontäre mit Florian Jurgeit von der Nationalparkverwaltung am Mullwitzaderl. Foto: Baumgartner
Die Tiroler Volontäre mit Florian Jurgeit von der Nationalparkverwaltung am Mullwitzaderl. Foto: Baumgartner

Der Nationalpark Hohe Tauern bietet jeden Sommer acht Studenten aus verschiedenen Studienrichtungen die Möglichkeit ein Praktikum im Schutzgebiet zu absolvieren. Auch heuer nutzen wieder acht Volontäre die Chance, in den zwölf Wochen zwischen Anfang Juli bis Mitte September, Berufspraxis zu sammeln und wertvolle Arbeiten für den Nationalpark Hohe Tauern zu leisten.

Auf dem Programm stehen unter anderem die Begleitung von Kinderprogrammen und die Mitarbeit an wissenschaftlichen Projekten. Dazu zählen die Weiterführung der laufenden Dokumentation der Gletscherentwicklung und die botanische Kartierung von Natura 2000-Almwiesen. Zudem beschäftigen sich die Studenten aus Österreich und Deutschland mit der Fotodokumentation von Wasserlebewesen und betreiben Recherchen zur auerwildgerechten Bewirtschaftung von Wäldern.

Weiters arbeiten die Volontäre an der Konzeption einer Ausstellung, die nächstes Jahr im Nationalparkhaus zu sehen sein wird. Auch ein Exkursionsführer über den Alpenhauptkamm soll ausgearbeitet werden. Neben all diesen Aufgaben werden die „Volos“ aber auch noch dazu herangezogen Waldweidezäune aufzubauen, Wiesen zu mähen und leichtere Waldarbeiten durchzuführen.

Belohnt werden sie dafür am Ende des Sommers neben zahlreich gesammelten Erfahrungen unter anderem mit einer Raftingtour sowie einer Besteigung des Großglockners.

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