Martin Mayerl setzt auf Stabilität und Veränderung

Maschinenring-Manager ist der jüngste der chancenreichen Kandidaten.

Martin Mayerl, Jahrgang 1970, ist der jüngste aller chancenreichen Kandidaten für ein Landtagsmandat.

Wenn am 28. April gegen 18.00 Uhr die Stimmen der Landtagswahl 2013 weitgehend ausgezählt sind, werden nur wenige der insgesamt 47 Osttiroler Kandidatinnen und Kandidaten jubeln. Realistische Chancen auf einen Einzug in den Landtag und damit auf künftige Mitsprache bei politischen Entscheidungen für Osttirol haben nur eine Handvoll Politiker.

Der jüngste von ihnen ist Martin Mayerl, der für die ÖVP kandidiert und einen sehr ambitionierten Vorzugsstimmen-Wahlkampf führt. Mayerl ist 1970 geboren, hat drei Kinder und betreibt nicht nur eine Landwirtschaft in Dölsach, sondern führt als Geschäftsführer des Maschinenrings auch ein erfolgreiches Unternehmen im Bezirk Lienz.

Warum ihn gerade junge Menschen wählen sollen? „Weil ich genau dort etwas verändern kann, wo es wirkt. Ich bin Mitglied der Partei, die wohl auch nach der nächsten Wahl die Verantwortung im Land tragen wird und stehe doch für einen Neubeginn und Generationenwechsel, der Osttirol gerade jetzt sehr gut tun könnte.“

Gemeinsam mit Jungbäuerin Kathrin Kaltenhauser diskutierte Martin Mayerl vor kurzem mit Osttiroler Jugendlichen in Gaimberg.

Mayerl ist den politischen Mitbewerbern gegenüber offen – „warum soll nicht auch jemand anderer gute Ideen haben?“ Er will seine Geradlinigkeit auch an der Tür zum Landtag nicht abgeben und mit Blickrichtung Jugend vor allem ein Klima in Osttirol schaffen, dass zum Dableiben oder Heimkommen einlädt. „Dazu brauchen wir in erster Linie moderne Strukturen, die jungen Menschen eine Perspektive vor Ort bieten.“

Schnelles und flächendeckendes Internet sieht Mayerl als wichtige Chance, auch in entlegenen Regionen aktuellstes Wissen zu erwerben. Neben neuen Unternehmen und damit Arbeitsplätzen sollte vor allem eine neue Unternehmenskultur gefördert werden: „Wir müssen zum Beispiel noch wesentlich bessere Rahmenbedingungen für berufstätige Frauen schaffen.“

Im Rahmen einer Diskussion mit Osttiroler Jugendlichen stellte der Landwirt und Manager auch klar, dass er sich die Zeit für eine engagierte Vertretung des Bezirkes in Innsbruck nehmen werde und forderte das junge Publikum dazu auf, einerseits auf Regierbarkeit und Stabilität zu setzen, andererseits aber auch auf Veränderung und das Aufbrechen alter Strukturen: „Also die ÖVP wählen und das Vorzugsstimmen-Kreuzl bei Martin Mayerl machen“.