Dreierlei Knödel aus Osttirol
Dreierlei Knödel aus Osttirol
Eine Grundmasse, viele Möglichkeiten – Wir zeigen euch, wie man ohne großen Aufwand einem traditionellen Gericht eine besondere Note geben kann.

Was könnte auf dem Teller – einmal abgesehen von den Schlipfkrapfen – tirolerischer sein als Knödel? Immerhin ist die speckige Variante des runden Klassikers sogar nach dem Bundesland benannt. Wir zeigen euch heute aber nicht nur, wie man Tiroler Speckknödel perfekt auf den Teller bringt, sondern geben dem runden Genuss eine besondere Note. Die Knödelmasse ist nämlich keine Hexerei und deshalb eine perfekte Basis für kulinarische Abwandlungen. Bei aller Kreativität vergessen wir aber nicht auf unser Motto: „Es muss schnell gehen. Es muss leicht gehen. Und es muss echt sein. Dann werd´s guat!”

Für
4
Personen
  • 1
    kleine Zwiebel
  • 60 g
    Butter
  • 120 ml
    Milch
  • 4
    Eier
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 400 g
    Knödelbrot
  • Arbeitszeit
    ca. 30 Min.
  • Koch-/Backzeit
    ca. 5 Min.
  • Schwierigkeitsgrad
    leicht
Das sind die Zutaten für die Knödel-Grundmasse.
Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss und Eier mit der Milch verquirlen.
Zwiebel in einer Pfanne goldgelb anrösten und mit der Gewürzmilch zum Knödelbrot geben.
Alles gut vermischen. Nun ist unsere Grundmasse fertig.

Unsere Knödel-Grundmasse ist fertig. Als erste Variante bereiten wie den Klassiker schlechthin zu: Tiroler Speckknödel. Die zweite Variante ist fast genauso beliebt, vor allem als kräftig-würziges Gericht auf den vielen Hütten des Bezirkes. Nichts schmeckt nach einer langen Wanderung nämlich besser als ein Osttiroler Kas- oder Kaspress-Knödel! Wir verwenden dafür den einheimischen Rainerhorn-Käse aus der Almsennerei Tauer. Und so wird´s gemacht:

Osttiroler Bauchspeck würfelig schneiden.
In der Pfanne kurz anrösten.
Petersilien fein hacken.
Speck und Petersilie mit der Knödel-Grundmasse vermischen. Fertig ist Variante 1.
Für die Käseknödel einen würzigen Bergkäse wie den Rainerhorn reiben.
Käse unter die Knödel-Grundmasse mischen. Fertig ist Variante 2.

Richtig bunt ist unsere dritte Knödelvariante, die mit Roten Rüben – oder osttirolerisch „Rohnen“ – zu einem köstlich schmeckenden Farbklecks auf dem Teller wird. Sieht exotisch aus und ist doch ein bodenständiges vegetarisches Gericht. Unbedingt ausprobieren. Es ist ganz einfach, allerdings manchmal auch eine „Grotscherei“, weil die Rohnen wirklich super färben, nicht nur den Knödel, auch die Finger und was sonst noch mit ihnen in Berührung kommt.

Rote Rüben, auch Rohnen genannt, geben unserer dritten Knödelvariante die spektakuläre Farbe – und einen wunderbaren Geschmack.
Die Roten Rüben werden püriert ...
...und das Rohnenpüree unter die Grundmasse gemischt.

Nun haben wir drei unterschiedliche Varianten von Knödelmasse. Einmal mit Speck und Petersilie, einmal mit Rainerhorn-Käse und einmal mit der Rote Rüben-Masse. War doch sehr einfach bis jetzt, oder? Und auch der letzte Durchgang ist schnell erledigt. Jetzt formen wir aus unseren Grundmassen die runden Köstlichkeiten.

Jetzt wird gerollt! Vorher die Hände anfeuchten, dann klebt der Teig nicht.
Rohnen – immer eine „Grotscherei“.
Der Klassiker nimmt Form an.
Sind sie nicht hübsch, unsere Knödelvarianten?
Ein paar Minuten in leicht brodelndem Wasser kochen und abseihen.
Anrichten und mit brauner Butter beträufeln.
Etwas gehackte Petersilie als bunte und wohlschmeckende Garnitur – und fertig!!!

Das Kochteam der LLA wünscht guten Appetit!

Credits
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