So knabbert Osttirol: Knusprige Käsestangln!
So knabbert Osttirol: Knusprige Käsestangln!
Die erste Staffel unserer Kochserie „Jetzt werd´s guat“ endet mit einer Osttiroler Variation zum Thema Knabbergebäck. Wie immer ist die Umsetzung nicht schwer und der Zutatenmix regional geprägt.

Schließlich lautet das Motto der gesamten Serie: „Es muss leicht gehen, es muss schnell gehen und es muss echt sein.“ Eingekauft haben die Mädels der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Lienz diesmal auf dem Lienzer Stadtmarkt, die würzigen Käsesorten der Almsennerei Tauer gibt es aber auch im gut sortierten heimischen Lebensmittelhandel und natürlich direkt bei der Sennerei im Tauerntal. Hier wie immer zum Start unser Kochvideo und gleich anschließend die Zutatenliste:

Für
4
Personen
  • 90 g
    Almkäse Rainerhorn, drei Monate gereift
  • 100 g
    Butter, im Idealfall Almbutter
  • 50 g
    Topfen (auf gut Deutsch: Quark)
  • 200 g
    Weizenmehl
  • 1 Stk.
    Ei
  • 0,5 TL
    Salz
  • Etwas Milch zum Bestreichen
  • Sesam und Paprikapulver für Varianten
  • Arbeitszeit
    ca. 30 Min.
  • Koch-/Backzeit
    ca. 60 Min.
  • Schwierigkeitsgrad
    leicht
Die wichtigste Zutat: drei Monate im Felsenkeller gereifter Rainerhorn-Käse der Almsennerei Tauer.
Jetzt nehmen wir den Mürbteig in Angriff. Einfach Mehl, kalte Butter, Topfen, Ei und Salz vermischen.
Den Käse nicht vergessen, natürlich fein gerieben.
Alles gut durchmixen.
Und kneten, kneten, kneten ...
... bis der Teig so aussieht. Bevor wir ihn auswalzen, kommt er aber noch in den Kühlschrank um dort 60 Minuten zu „rasten“.

Unser Mürbteig ist nun also fertig, hat ein Stündchen im Kühlschrank verbracht und kann weiter verarbeitet werden. Nun wird es auch Zeit, das Backrohr auf Umluft zu stellen und auf 180 Grad vorzuheizen. Denn lange dauert es nicht mehr, bis unsere Käsestangerl im Ofen landen. Und so geht es weiter:

Den Teig ganz klassisch ausrollen.
Dann mit etwas Milch bestreichen.
Ab jetzt wird´s kreativ. Der Käse-Mürbteig schmeckt auch ohne Bestreuung gut, aber Sesamkörner sind ein Extra ...
... und auch etwas Paprikapulver gibt unseren Stangerln Farbe und Flair.
Nun schneiden wir den Teig in Streifen.
Diese Streifen drehen wir um die eigene Achse, dann schaut das Stangl hübsch „geschraubt“ aus.
Auf das Backblech legen ...
... und ins Rohr schieben. Bei 180 Grad Umluft ca. zwölf Minuten backen, bis die Stangerl leicht angebräunt sind.

War doch super simpel, oder? Abschließend noch ein kleiner Tipp: Esst die Käsestangerl – auf gut Oschttirolerisch heißen sie natürlich „Käsestangilen“ – möglichst frisch. Am besten kurz abkühlen lassen und gleich knabbern. Nicht in der Dose aufbewahren, sie werden dann schnell weich und schmecken nur noch halb so gut. Außerdem ist es ein Erlebnis für eure Partygäste, wenn die Küche nach knusprigem Gebäck duftet! Also viel Spaß, gutes Gelingen und guten Appetit.

Hier der Link zu allen Rezepten der ersten Staffel unserer
Kochserie „Jetzt werd´s guat“.

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