Donnerstags in der Bibliothek – Verbindungen: Fries, Klang, Text. Michael Hedwig, Rudolf Jungwirth und Karin Peschka
Donnerstag, 09. Juni um 19:00 Uhr
Akademie der bildenden Künste Wien, Hauptgebäude, Universitätsbibliothek, Schillerplatz 3
Veranstalter
Akademie der bildenden Künste Wien
Mehr Infos
2016-michael-hedwig-ausstellung-juni-universitaetsbibliothek-Wien
Michael Hedwig, Fries, 2016, Detail 1, gesamt 1 x 8 Meter, Graphit mit Terpentin laviert auf Fabriano 200g. Foto: Matthias Obergruber

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Donnerstags in der Bibliothek“ der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien begeben sich Michael Hedwig (Maler), Rudolf Jungwirth (Komponist) und Karin Peschka (Autorin) auf die Suche nach den feinen Kanälen, die uns verbinden – sofern man sie offen hält. Fries und Klanginstallation verbleiben bis 15.06.2016 in der Universitätsbibliothek.

Wenn man nur dem anderen direkt ins Hirn blicken könnte, in den Ort, wo Bilder entstehen und Klänge und Wörter. Wenn sich das Gesehene holografisch über den Kaffeehaustisch projizieren ließe, die Klänge dazu aus der Matrix fließend und der Text, quasi von selbst, in angenehmer Stimmfarbe perfekt sich einfügte in das Gesamte – und wir, staunend über diese Dreieinigkeit, in der Melange rührend, zurückgelehnt … Der Ober unterbricht die Schau in den sich füllenden Raum: Ob die Herrschaften zufrieden wären? Ja! Aber eilig hat’s ein jeder heimzukommen, malen will der eine, komponieren der andere – und die dritte wartet mit trommelnden Fingern, auf dass die Sätze sich einigen. Welcher zuerst?

Michael Hedwig, geb. 1957 in Lienz. Lebt seit 1974 in Wien. Assistenzprofessor an der Akademie der bildenden Künste Wien, Leitung der Tiefdruckwerkstatt. Zahlreiche Ausstellungen, Beteiligungen an internationalen Kunstmessen und Symposien, Projekte im kirchlichen und öffentlichen Raum. www.hedwig.at

Rudolf Jungwirth, geb. 1955 in Linz. Lebt in Eferding, Oberösterreich. Unterrichtet Musiktheorie, Orgel und Improvisation an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Mehrere Kompositions- und Interpretationspreise, seine Werke für Orchester, Ensembles sowie Vokal- und Instrumentalmusik wurden in Europa, USA, Russland, Brasilien, Japan und Australien aufgeführt.

Karin Peschka, geb. 1967, aufgewachsen als Wirtstochter in Eferding, Oberösterreich. Lebt seit 2000 in Wien. Diverse Berufe, verschiedene Veröffentlichungen und Anerkennungen. Romandebüt „Watschenmann“, 2014, Otto Müller Verlag, Salzburg. Textauszüge, Rezensionen, Publikationsliste auf www.peschka.at