Erlebnis Österreich: „So isst Osttirol – Ausflug ins kulinarische Gestern“
Sonntag, 07. März um 16:30 Uhr
ORF 2
Weitere Termine
  • 12.03.2021 um 10:40 Uhr

Wie das Land so das Essen. Osttirol gilt als naturbelassener Bezirk, dementsprechend finden sich hier jede Menge Rezepte aus vergangenen Tagen. Ob Osttiroler Schlipfkrapfen, Kiachln oder Blattlstock. Das Leben inmitten der einzigartigen Natur war karg, gekocht wurde mit dem, was da war. Das sogenannte „Arme Leut-Essen“ aber gilt heute als Delikatesse.

Die Bevölkerung im seit Ende des Ersten Weltkrieges vom Mutterland abgetrennten Osttirol, hatte es in den Nachkriegsjahren besonders schwer. Essen war vor allem in der ländlichen Region weniger eine Frage des Geschmacks, sondern des Überlebens. Die einfachen, aber nahrhaften Speisen sind heute Vorbild für die Haubenküche in Osttirol. Im „Erlebnis Österreich“ aus dem ORF Landesstudio Tirol zeigen Historiker, wie sich die bäuerliche Küche in den vergangenen Jahrzehnten erhalten, aber auch gewandelt hat. Ein wahrer Fundus wurde auf Schloss Bruck gesichert – hunderte Karteikärtchen geben Aufschluss über die alten Rezepte, welche der pensionierte Landesbaudirektor Josef Oberforcher in den 1930er-Jahren zusammengetragen hat.

Die Ortsbäuerin von St. Veit im Defereggental bereitet Kiachln zu. Foto: ORF Tirol / Hippacher
Osttiroler Hochzeitskrapfen, Foto: ORF Tirol / Hippacher
Alte Osttiroler Rezepte, Foto: ORF Tirol / Hippacher

Bäuerinnen, Köchinnen und Gourmetköche öffnen ihre Küchen, um die Köstlichkeiten Osttirols zu präsentieren und das ein oder andere Rezept zu verraten. Dabei spielen natürlich die Osttiroler Schlipfkrapfen eine große Rolle – das Leibgericht und kulinarische Aushängeschild der Osttiroler. Aber auch der Blattlstock oder die sogenannte Plente werden präsentiert. Eine Dokumentation aus einer Zeit als Essen noch keine Sünde war.

„So isst Osttirol – Ausflug ins kulinarische Gestern“ – Sendetermine in ORF 2:
Sonntag, 7. März 2021, 16.30 Uhr
Freitag, 12. März 2021, 10.40 Uhr

Eine Produktion des ORF Tirol, Gestaltung Robert Hippacher, Kamera und Schnitt Markus Mayr