Erstbegehung des Bergpilgerwegs „Hoch und Heilig“
Dienstag, 01. Mai um 06:00 Uhr
Start: Kirche St. Korbinian, Assling
Die Pilger starten bei der Kirche St. Korbinian in Assling: Foto: Martin Schönegger

Der Bergpilgerweg „Hoch und Heilig“ wird im Rahmen des Wallfahrergottesdienstes in Maria Lavant feierlich von Bischof Hermann Glettler gesegnet. Am selben Tag findet die „Erstbegehung“ der 1. Etappe statt.

Um 6 Uhr starten interessierte PilgerInnen in Assling bei der Kirche St. Korbinian. Von dort aus geht die Gruppe mit dem Initiator des Projektes, Dekan Bernhard Kranebitter, zunächst nach Amlach, wo es eine kleine Pause geben wird. Ab dort begleitet Bischof Hermann Glettler die Gruppe bis nach Lavant, wo um 14 Uhr die alljährliche Wallfahrermesse stattfindet. Anschließend wird in diesem Rahmen der Bergpilgerweg von Bischof Hermann am Ausgangspunkt, nämlich der neu renovierten Gedächtniskapelle in Lavant, gesegnet und damit offiziell eröffnet.


Bereits seit 2015 arbeiten die Projektpartner (Bildungshaus Osttirol, Marktgemeinde Innichen, Dekanate Osttirols, Tourismusverband) an der Idee eines Bergpilgerwegs. Die Initiative basiert auf der Idee, die vorhandenen Wallfahrtsorte und Wege des Osttiroler und auch des angrenzenden Oberkärntner und Südtiroler Raumes unter einem religiösen, spirituellen und touristischem Produkt zu vereinen.

Der Bergpilgerweg „Hoch und Heilig“ führt über 200 Kilometer, aufgeteilt auf neun Tagesetappen, von Lavant über Innichen nach Heiligenblut, immer mit einem religiös bedeutsamen Ort als Etappenpunkt. Neben den bekannten Marienwallfahrtsorten Maria Luggau, Kalkstein in Innervillgraten und Obermauern in Virgen, werden auch Kleinode der Region wie St. Korbinian in Assling und St. Oswald in Kartitsch besucht. Zu bewältigen sind dabei im Schnitt je Etappe über 20 Kilometer Strecke und über 1000 Höhenmeter. Die Gesamtgehzeit ist mit etwa 65 Stunden berechnet.