Halbtags-Exkursion der NAGO ins Laserzgebiet: Korallenwurz und Schwarzer Apollo
Samstag, 01. Juli um 07:30 Uhr
Treffpunkt: Tristach, Jungbrunn

Leitung: Helmut Deutsch und Oliver Stöhr

Diese einfache, naturkundlich aber äußerst reichhaltige Wanderung führt ins Laserzgebiet der Lienzer Dolomiten. Ausgangspunkt ist der Parkplatz Dolomitenhütte (1600 Meter) am Fahrweg zur Instein Alm (1620 Meter). Bereits die Extensivweiden um den Parkplatz Dolomitenhütte sind überaus arten- und blütenreich und zählen zu den naturschutzfachlich hochwertigsten Grünlandbeständen in Osttirol. Dort wurde vor zehn Jahren von Dr. Alois Kofler auch der Schwarze Apollo nachgewiesen, der in Osttirol sehr selten ist – vielleicht können die Teilnehmenden ja einen zweiten Nachweis erbringen.

Entlang des Weges werden wir dann verschiedene Orchideenarten in Blüte antreffen. Fuchs-Fingerkraut, Händelwurz, Weiße Höswurz, Korallenwurz, Alpen-Waldrebe und Schwarze Heckenkirsche kommen ebenso vor wie Rundblatt-Heuhechel, Feuerlilie, Weißer Germer und Eisenhut-Arten. Die reichhaltige Schmetterlingsfauna wird hauptsächlich durch verschiedene Scheckenfalter, Bläulinge und Mohrenfalter vertreten. Oberhalb der Instein-Alm erkunden wir am Fuß der Laserzwand in ungefähr 1700 Meter Höhe einen südexponierten Geröllhang mit großen Blocksteinen, der uns einen Einblick in den Artenreichtum der Kalkfelsfluren geben wird. Zahlreiche Alpenkräuter und Polsterpflanzen gedeihen auf den warmtrockenen, steinigen Hängen (Silberwurz, Blaues Mänderle, Kugelblume, Gipskraut, Österreichische Miere, Steinbrech-Arten und viele mehr).

Der Schwarze Apollo ist in Osttirol sehr selten. Foto: Helmut Deutsch

Am Ende der Exkursion besteht die Möglichkeit zur Einkehr in der Dolomitenhütte mit ihrer spektakulären Terrasse, die über dem Abgrund „schwebt“.

Treffpunkt: 07:30 Uhr in Tristach, Jungbrunn – Lavanterstraße an der Abzweigung zum Tristacher See, von da an Fahrgemeinschaften bis zur Dolomitenhütte, Parkplatz (Mautstraße)

Dauer: bis ca. 14:00 Uhr

Empfohlene Ausrüstung: Leichte Trekkingschuhe oder stabile Turnschuhe, Leichter Tagesrucksack, Regenschutz, Fernglas, Fotokamera, Jause; ein wenig „Bares“ für die Hütte.


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