Kulturzentrum Toblach: Die Tiefe des Raumes – „Fußballoratorium“ mit Orchester & Solisten & Chor
Samstag, 24. August um 18:00 Uhr
Toblach, Gustav Mahler Saal
Veranstalter
Festspiele Südtirol

Die Festspiele Südtirol verwandeln den Gustav Mahler Saal im Euregio Kulturzentrum Toblach in ein virtuelles musikalisches Fußballfeld!

Mythisch ist der Satz „schwach wie Flasche leer“, den Trapattoni 1998 vor den deutschen Medien aussprach, als er Bayern München trainierte. Diese berühmte Phrase wird in Form einer Lyrik-Arie am Samstag, 24. August 2019, um 18.00 Uhr in Toblach interpretiert.

Im Rahmen der zehnten Ausgabe der Festspiele Südtirol in Toblach gibt es das Konzert/Oratorium, das sich ganz auf den Ball konzentriert, – mit zwei Hälften zu je 50 Minuten, einem Orchester mit 90 Mitgliedern, einem Chor mit 100 Stimmen und mit Arien und Rezitationen mythischer Phrasen berühmter deutscher Spieler und Trainer in deutscher Sprache. Alles wird mit dem berühmten Monolog von Giovanni Trapattoni „schwach wie Flasche leer“ gipfeln, was auf Italienisch „gut für nichts“ bedeutet. Beim Fußball-Oratorium dreht sich alles um den Ball, eine Sportart die Sportfans hat und vielleicht den Anlass gibt, Musikfan zu werden.

Moritz Eggert, Foto: Katharina Dubno

Der Komponist Moritz Eggert und der Librettist Michael Klaus veranschaulichen die starre musikalische Form des klassischen Oratoriums mit sorgloser Leichtigkeit und Spontanität.

Michael Klaus, Foto: Festspiele Südtirol

Das Orchester der Studienstiftung des deutschen Volkes unter der Leitung von Moritz Eggert präsentiert dieses musikalische Werk in einer ironischen Tonart mit vielen Antworten von Journalisten, Spielern und Trainern, Zeitlupenaufnahmen mit Momenten im Bereich Cesarini, Fouls, Gegenangriffen, Dubletten, Drillingen, Fans und Tritten – von Strenge, Positionen aus dem Spiel, Verlängerung und vielen anderen Momenten eines normalen Fußballspiels …

Anpfiff des Fußballoratoriums: Hauptdarsteller die Studienstiftung des deutschen Volkes mit Orchester und Chor, Moritz Eggert dirigiert. Foto: Manfred Kern