Lienz: Vortrag Mag. Dr. Markus Hengstschläger „Neustart mit Lösungsbegabung“
Dienstag, 28. September um 19:30 Uhr
Wirtschaftskammer Lienz, Amlacher Straße 10
Mehr Infos
www.bildungshaus.info oder 04852 65133

Gene sind nur unser Werkzeug – die Nuss knacken wir selbst. Ob im Großen oder im Kleinen, ob im Privat- oder im Berufsleben, in unserer so schnelllebigen Zeit hat jede und jeder von uns täglich immer mehr vorhersehbare aber auch immer mehr unvorhersehbare Probleme und Fragestellungen zu lösen. Und auch Klimawandel, Terrorismus, Rassismus, Populismus, die Flüchtlingskrise und letztendlich auch die COVID-19 Pandemie zeigen: Die Fähigkeit, Probleme lösen zu können, ist wichtiger denn je. Dafür braucht es das auch genetisch mitbestimmte Potenzial der Lösungsbegabung, bei dessen Entwicklung und Umsetzung der Mensch viel selbst in der Hand hat.

In seinem Vortrag am Dienstag, 28. September 2021, 19.30 Uhr, in der Wirtschaftskammer Lienz beschreibt Markus Hengstschläger, was man unter Lösungsbegabung verstehen und wie man sie von klein auf fördern kann; ebenso, was wir alle tun können, um unsere Lösungsbegabung laufend aktiv zu halten. Um das zu erreichen, bedarf es neuer Ansätze im Talentmanagement, in der Bildung, im Leadership, in der Politik und in unserer Gesellschaft.

Eintritt: freiwillige Spenden

Aufgrund der derzeit geltenden Corona-Vorschriften wird um Platzreservierung ersucht, office@bildungshaus.info oder 04852 65133. Die Veranstaltung findet zu den zum Veranstaltungszeitpunkt gültigen Sicherheitsmaßnahmen statt.


Eine Veranstaltung aus der Reihe „Die neue Normalität – wie leben nach der Krise?“

Genetiker Markus Hengstschläger, Foto: Udo Titz

Professor Markus Hengstschläger studierte Genetik, forschte auch an der Yale University in den USA und ist heute Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUniWien. Der vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler unterrichtet Studierende, betreibt genetische Diagnostik, ist Berater und Bestsellerautor. Er leitet den Thinktank Academia Superior, ist stellvertretender Vorsitzender der österreichischen Bioethikkommission, war 10 Jahre lang Mitglied des Rats für Forschung und Technologieentwicklung und ist Universitätsrat der Linzer Johannes Kepler Universität. Seine Erkenntnisse zu Biologie, Talent, Bildung und Forschung haben bereits viele Leser und Zuhörer in den Bann gezogen.