„Mein Weg nach Osttirol“ – Veranstaltung anlässlich des „Langen Tages der Flucht“
Freitag, 30. September um 18:00 Uhr
Volkshaus Lienz

Der „Lange Tag der Flucht“ ist eine jährliche österreichweite Initiative zu den Themen Flucht und Asyl mit zahlreichen Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft des UN-Flüchtlingshochkommisariats UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees). Initiiert durch GR Karl Zabernig wird es heuer erstmals auch eine Veranstaltung in Osttirol geben. Das Organisationsteam möchte eine Plattform zur Begegnung und zum Austausch schaffen. Interessierte haben so die Möglichkeit, Einblick in die Erlebnisse und Eindrücke während der Flucht aus Sicht der Betroffenen zu bekommen, die Menschen und deren Geschichte kennen zu lernen.

Das Weltbüro Lienz, mit Unterstützung der Stadtgemeinde Lienz, dem Verein „mia helfn“, der Tiroler Soziale Dienste GmbH, dem ÖGB Lienz und dem Verein Volkshaus, nimmt am Projekt „Langer Tag der Flucht“ teil und bietet am  Freitag, 30. September 2016, ab 18.00 Uhr, im Volkshaus Lienz eine Veranstaltung unter dem Titel „Mein Weg nach Osttirol“ für interessiertes Publikum an.

Zur Durchführung der Veranstaltung haben sich AsylwerberInnen bereit erklärt, an diesem Projekt aktiv mitzuwirken. HeimbewohnerInnen der Flüchtlingsheime aus Osttirol berichten in Form von Kurzvorträgen über ihre Erfahrungen auf der Reise nach Osttirol. Ein Höhepunkt der Veranstaltung stellt die Aufführung eines Theaterstückes dar, welches von AsylwerberInnen organisiert, geplant und gestaltet wird.
Mit ihrer Kreativität vermitteln Betroffene ihre Eindrücke und Erfahrungen von der neuen Heimat und Kultur auf spielerische Weise. Für Verpflegung ist gesorgt. Am internationalen Buffet können  Gäste und Betroffene zusammenkommen.

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Janette Schneider (links), Leiterin des Weltbüros Lienz: „Mit dieser Veranstaltung möchte das Weltbüro Lienz vor allem ein Fest der Begegnung schaffen und die Möglichkeit bieten, dass sich Betroffene und interessierte Gäste in einer entspannten Atmosphäre austauschen“ – mit Karl Zabernig und Marion Steiner-Binder.