NAGO-Vortrag: Simon Legniti „Naturdenkmäler in Osttirol“

Eindrucksvolle Naturgebilde faszinieren den Menschen seit jeher. Schon Alexander von Humboldt (1769 – 1859), der große Forschungsreisende, dokumentierte auf seinen Reisen durch Amerika „monumentes de la nature“, die er als besonders beeindruckend, schön und monumental empfand. Naturdenkmäler können in Tirol seit dem Jahr 1924 unter Schutz gestellt werden. Mit den 43 in Osttirol befindlichen Gebilden hat sich Simon Legniti im Zuge seiner Abschlussarbeit intensiv auseinandergesetzt, dolomitenstadt.at hat darüber auch berichtet.

Der Vortrag am Mittwoch, 6. April 2022, 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Lienz (Vortragsraum, Zutritt über Innenhof), gibt einen Einblick über die Vielfalt der im politischen Bezirk Lienz geschützten Bäume, Wasserfälle, Moore und Co.. Anhand ausgewählter Beispiele werden Besonderheiten, potenzielle Gefährdungen und die zukünftige Entwicklung des Naturdenkmalbestandes erörtert.

Eine Höhe von 18 Metern und einen Stammumfang von 6,1 Metern hat die „Schrottendorfer Esche“. Mit Blick auf die Dolomiten thront der über 300 Jahre alte Baum vor dem Erbhof Bacher in Assling. Fotos: Simon Legniti

Aufgrund der verfügbaren Räumlichkeiten ist die Teilnahme an NAGO-Veranstaltungen auf maximal 40 Personen beschränkt und es gelten die aktuellen Covid-Maßnahmen sowie eine FFP-Maskenpflicht im Vortragssaal.