Olala 2019: „BeNeJux“
Freitag, 26. Juli um 17:30 Uhr
Zirkusgelände Dolomitenhalle
Veranstalter
Ummi Gummi
Weitere Termine
  • 27.07.2019 um 17:30 Uhr
Eintritt
Erwachsene 10 Euro
Kinder 5 Euro
Kartenvorverkauf
Lienzer Sparkasse und OLALA Infostand (Hauptplatz)
Kartenreservierung
olala.tickets@gmail.com
+43 699 11388999

„BeNeJux“: wer das schräge Olala sehen will – die Holländer und Belgier mit ihren verrückten Ideen schlagen ihre Zelte auf dem Zirkusgelände rund um die Dolomitenhalle am 26. und 27. Juli 2019 auf, jeweils von 17.30 bis 19.00 Uhr und 21.00 bis 23.30 Uhr.

Tirart (B) – „Die Kunstgalerie”
Die ultimative Symbiose zwischen einer Kunstgalerie und einer Schießbude. Die Besucher sind eingeladen, an der Schaffung eines kollektiven Kunstwerks mitzumachen. Als Vorlagen dienen eigens für das Festival ausgewählte Kunstklassiker, aber auch lokale Motive. Mit einer Bleipistole wird auf einen Farbball geschossen. Die Farbspritzer verwandeln die Arbeit allmählich in ein Pollock – ähnliches Spritzbild. Debby und Danny konfrontieren ihre Kunden auf höchst individuelle Weise mit der Bedeutung der Kunst und führen sie in alle notwendigen Schritte der „Kunst des Schießens“ ein. Ein glücklicher Gewinner /Eine glückliche Gewinnerin darf das „Kunstwerk des Tages“ mit nach Hause nehmen. BÄNG!

Dropstuff (NL) – „The Fair Grounds 1.0”
Fair Grounds 1.0 ist eine high – tech Installation, die aus sechs nostalgischen Kinderwägen besteht. Die im Stile einer Jahrmarktsattraktion gehaltenen Fahrzeuge wurden modernisiert und mit einer einfärbigen Polyesterschicht auf Hochglanz gebracht. Die Objekte werden hintereinander wie bei einer Achterbahn positioniert. Passanten können zwischen folgenden Fortbewegungsmitteln wählen: Pferd, Motorrad, Rennauto, Hubschrauber, „Pikachu“ oder einer Wippe. Sie bekommen ein VR – Kopfset ausgehändigt, der rote Knopf wird gedrückt und ab geht es in die virtuelle Welt.

Joris Hentenaar (NL) – „Drown the Clown”
„Drown the Clown“ findet man häufig auf Vergnügungsparks in den USA. Der Niederländer Joris Hentenaar ist der Einzige, der diese Attraktion in Europa anbieten kann. Beim Olala feiert er seine Premiere im Ausland. Der Clown sitzt in einem Käfig und macht sich über das Publikum lustig, beschimpft es und lacht sich fast zu Tode. „Ach wie schießt ihr schlecht!“ Aber das Publikum kann mit gleicher Münze zurückschlagen. Wenn nämlich jemand mit einem Ball den bestimmten Knopf trifft, geht der Clown baden… und die Leute lachen.

Pikz Palace (B) – „Bij Jos & Maria”
Ein Neugeborenes lässt niemanden unberührt. Ganz besonders dann nicht, wenn der Säugling vom ersten Atemzug an pure Heiligkeit ausstrahlt. Lass dir von einem wunderschönen Engel den Weg in die Krippe zeigen und ein Foto für die Ewigkeit machen. Ja, Weihnachten kommt manchmal schneller als man denkt. Beim Olala bereits Ende Juli…

Pieter Post (NL) – „The Turtle”
Ist es überhaupt möglich, nichts zu tun? Eigentlich macht man immer irgendetwas, auch wenn man nichts tut. Wie schwierig ist es, einmal nichts zu tun? Nach Oscar Wilde ist es das Schwierigste auf der Welt überhaupt. Bevor man Zeit hat, nichts zu tun, hat man eigentlich immer etwas zu tun. Erst wenn man nichts mehr zu tun hat, wird man Zeit haben, nichts zu tun… Der Holländer referiert anfangs von der ungeheuren Wichtigkeit des Nichtstuns. Dann bitte anschnallen! Es wird langsam! In seiner gesamten Länge verfolgt das Stück nichts weiter als den Weg einer Schildkröte – mit einem „bewegenden“ Beginn, bizarren Stunts und einem spektakulären Finale. Ein gemächliches Erlebnis, das deine Seele erfrischen und deinen Geist befreien wird. Auf dieser epischen und humorvollen Reise wirst du dich großartig fühlen und eine neue Sicht der Dinge erlernen.

Voldaan (NL) – „Deep”
„Deep“ ist eine kurze, lustige bewusstseinsverändernde Vorstellung. Die Welt steht im wahrsten Sinne des Wortes Kopf. Dinge müssen ja nicht unbedingt nach unten fallen, es kann ja auch einmal in die andere Richtung gehen… Ein Mann in einer Box kämpft mit seiner Umgebung, die einen eigenen Geist zu haben scheint. Tauche ein in die verdrehte Wahrheit von „Deep“ und entdecke eine Welt, die keinen Sinn ergibt – oder doch? In knapp zehn Minuten und ohne Worte erzeugt „Deep“ imaginäre Illusionen, in die dein Gehirn allzu gerne eindringen möchte.

Babok (NL) – „Polder Coaster”
Diese energiegeladene Nonsens – Produktion entspricht ganz dem Geist des BeNeJux – halb Straßentheater, halb Vergnügungspark, urkomisch und im höchsten Maß interaktiv. Verwirrung, Speed, Angst, Spannung, Unfälle und Popcorn – all das beinhaltet die 20 – minütige Show. Für jeweils zwei Festivalbesucher heißt es „Anschnallen“, um sich dann auf die unerwartetste und atemberaubendste Reise ihres Lebens zu begeben – einer Testfahrt mit dem Prototyp des Polder Coasters. Heutzutage muss alles sensationell und spektakulär sein, über einen gewissen unverzichtbaren Komfort verfügen und leichtest erreichbar sein. Die Niederländer von Babok liefern die theatrale Antwort auf den Zeitgeist. Die erste „low – tech Achterbahn“ kommt ohne einem schwindelerregenden Parcours mit steilen Abfahrten, Loops und Free- falls aus. Der Polder Coaster wird von Muskelkraft betrieben, ist gesund, nachhaltig und CO2 neutral.