Olala 2019 – Mittagsparade in Lienz
Samstag, 27. Juli um 12:00 Uhr
Fußgängerzone
Veranstalter
Ummi Gummi

Walkacts in der Fußgängerzone

Ricoart (D) – „Living Trees”
Gigantische Baumwesen erwachen inmitten des Publikums zum Leben und beziehen die Zuschauer in Ihre fabelhafte Naturwelt mit ein. Groß und Klein wird wie durch Zauberhand in eine mystische Waldatmosphäre versetzt. Und die Stadt erhält für zwei Tage wieder ein wenig mehr Grün. Bäume im Stadtzentrum sind ohnehin selten geworden und auch die wachsen nicht in den Himmel …

Stelzenläufer „Living Trees“, Foto: Ricoart

Stiltlife (NL) – „Naranja”
NARANJA ist frisch und fruchtig, saftig süß und eine Spur säuerlich, spielerisch frech und verführerisch sinnlich, farbenfroh und fröhlich und festlich duftend – das ist in einem Wort NARANJA! Die Damen von Naranja verzaubern das Publikum mit dem ansteckenden Duft von Orangen und einem bunten sommerlichen Aussehen. Die Orangenverkäuferin bietet zwei besondere Exemplare feil: Orangen einer ganz bestimmten Sorte mit einem Durchmesser von 1m 70 cm Durchmesser – „orange de luxe“.

Desmadre Orkesta (ARG)
Das Desmadre Orkesta ist überaus vielseitig: Treibende Gypsy – Rhythmen vom Balkan verschmelzen mit Klezmer, kolumbianischen Cumbias, Swing aus New Orleans und Milongas aus Buenos Aires, wo die sechs – köpfige Fanfarenband auch beheimatet ist.

Stephworx (NL) – „Royal Shine”
Stephworx Straattheater aus den Niederlanden bringen einen opulenten musikalischen Walkact zum Olala. Die partyhungrigen Ladys auf Stelzen laden zum Tanz. Mit ihren Kostümen in den Landesfarben Orange, Blau und Weiß versprühen sie königlichen Glanz.

Foto: Stephworx „Royal Shine“

Tim Davies Design (GB) – „Ocho the Octopus”
Die neueste Produktion des britischen Designers Tim Davies ist ein Oktopus. Die Riesenkrake Ocho ist 4m hohes und 7m breites aufblasbares Geschöpf. Ein sensibler Steuermechanismus ermöglicht es, die einzelnen Tentakel auf natürliche Weise in alle Richtungen hin zu beugen.

V.O.S.A. Theatre (CZ) – „Fish”
Die tschechische Truppe zieht mit zwei Großfischen durch die Lienzer Innenstadt – farbenfroh und elendslang – 8 Meter messen die auf Stangen getragenen Dinger – ein Hauch von Poesie zwischen Asphalt und Beton. Bitte nicht füttern! Diese Fische leben von der Luft!

Orchestre International du Vetex (B)
Die Gruppe hat „International“ nicht durch Zufall in seinen Namen übernommen. Die Mitglieder aus Frankreich, Wallonien und Flandern kombinieren unzählige Einflüsse Afrikas, Süd- und Mittelamerikas und des Balkans für ihren Sound, der einzigartig und von starkem Wiedererkennungswert geprägt ist und dringend auf die Tempotube drückt. Der ungebremst populäre Balkan Beat spielt mit nordafrikanischer Folklore und mit südamerikanischen Tango-Kopfkino, als wäre es die normalste Sache der Welt.

Das Orchestre International du Vetex klingt bei aller stilistischen Verspieltheit stets ehrlich, offen und bewegt sich auf technisch hohem Niveau. Ein Spritzer Polka hier, etwas Afro Beat dazu, eine Spur Jazz-Swing dort, etwas Klezmer, die radikal nach vorne spielende Bläserflut des Orchesters und ein wenig lateinamerikanische Rhythmen inklusive einem hitzigen Reggae- und Ska-Gefühl und schließlich ein kräftiger Schuss Balkan – und fertig ist der unverwechselbare Orchestre International du Vetex- Sound, der unweigerlich in die Beine geht, befeuert von der ausgelassenen Spielfreude des zwölfköpfigen Ensembles.

Teatro per Caso (IT) – „Carousel”
„Carousel“ macht mit dir eine Reise in die Vergangenheit. Erlebe den Zauber der Kindheit wieder, wo die Welt um dich herum viel größer, heller, mystischer und unendlicher schien. Du kannst dich doch noch erinnern?

Oakleaf Stelzentheater (D) – „Fliegen”/“Engel“
OAKLEAF hat eine Vielzahl an Walkacts. Von lustig bis verzaubernd, von farbenprächtig bis überraschend, aber immer schön und professionell. Als laufender Jahrmarkt, als bunte Unterwasserwelten, illuminierte Planeten, Schachfiguren und glitzernden Blumengärten waren sie bereits in Lienz zu Gast. Beim Olala 2019 ist die Stelzentheatergruppe aus Hamburg mit riesigen Fliegen und Engeln zu bestaunen.

Zirkus Fahraway (CH)
Unterwegs mit einem klapprigen Holzwagon wird mit wenigen und einfachsten Mitteln, mit viel Handwerk, Herzblut und Humor beim Zirkus FahrAwaY alles selbst gemacht – von der Tourneeplanung, über das Bauen der Bühnenbilder, das Show spielen bis hin zu den Crêpes nach der Vorstellung. Nicht zuletzt das verleiht dem Zirkus einen unverwechselbaren Charme und lädt zum Verweilen und Träumen ein. Im neuen Stück „Drüll“ bleibt nichts wie es ist. Die Schweizer arbeiten mit Stahlrohren und Brettern. Rund um Akrobatik und Jonglage wird geschraubt, zerlegt und neu aufgebaut, um letztendlich mit Trapez und Seil in die Luft zu fliegen – absurd, komisch, lustig, frech und immer wieder poetisch und spektakulär.