ORF2: „Endlich leben“ – Exerzitien im Kapuzinerkloster Irdning mit der Osttiroler Lebens- und Sozialberaterin Elisabeth Berger
Freitag, 14. April um 09:05 Uhr
ORF2

Am Karfreitag, dem 14. April, berichtet die Reportage „Endlich leben“ um 9.05 Uhr über die „Kontemplativen Exerzitien“, die Bruder Rudolf Leichtfried und die Osttiroler Lebens- und Sozialberaterin Elisabeth Berger im steirischen Kapuzinerkloster Irdning anbieten. Wer nach Irdning kommt, lässt sich auf eine intensive Erfahrung ein: kein Handy, kein Internet, kein Fernsehen, kein Buch – dafür Stille. Was für viele nach Verzicht klingt, ist in unserer Gesellschaft gefragter denn je. Was für viele nach Verzicht klingt, ist in unserer Gesellschaft gefragter denn je. Die Schweigeseminare sind stets ausgebucht, der Wunsch, die rastlose Welt hinter sich zu lassen, wird zusehends größer. Doch was bleibt übrig von einem, wenn alle Einflüsse von außen wegfallen? „Die Stille hat eine unglaubliche Kraft und es braucht Mut und Vertrauen, sich auf diese Entdeckungsreise einzulassen“, so Elisabeth Berger, „denn es geschieht in der Stille immer eine Begegnung mit einem selbst“. Wer in die Stille geht, wird oft auch mit seiner Endlichkeit konfrontiert. Sich der eigenen Endlichkeit und Vergänglichkeit bewusst zu werden, sei wichtig um sein Leben nach Prioritäten auszurichten, meint Elisabeth Berger.


Elisabeth Berger, 1974 in Lienz/Osttirol geboren. Sie ist Dipl. Lebens- und Sozialberaterin und war viele Jahre in der kirchlichen und sozialpädagogischen Jugendarbeit und in der Telefonseelsorge in Tirol tätig. Seit 2007 ist sie pastorale und hauswirtschaftliche Mitarbeiterin im Kapuzinerkloster Irdning und begleitet als ausgebildete Exerzitienleiterin die kontemplativen Exerzitien.

Elisabeth Berger und Bruder Erhard Mayerl im Kapuzinerkloster Irdning. Foto: ORF/Cinevision