ServusTV Bergwelten „Auf Skiern am Limit“: Steilwand-Skifahrer Thomas Gaisbacher und Samuel Anthamatten
Montag, 15. Januar um 20:15 Uhr
Weitere Termine
  • 16.01.2018 um 01:20 Uhr
  • 16.01.2018 um 15:05 Uhr
  • 20.01.2018 um 17:00 Uhr

Steilwand-Skifahren, das ist die Grenze zwischen „Gerade noch“- und „Nicht mehr“-fahrbar. „Auf Skiern am Limit“ spannt einen Bogen zwischen damals und heute und zeigt die Schwierigkeiten, mit denen die Pioniere zu kämpfen hatten. Doch auch wenn das Material heute weiterentwickelt ist – die Gefahr bleibt die gleiche und die Steilwände bleiben nach wie vor den Sportlern vorbehalten, die Mut, Können und eine Spur von Wahnsinn mit sich bringen. Der Südtiroler Heini Holzer gilt als Steilwand-Pionier. Holzer befuhr mehr als 100 Steilwände der Alpen mit Skiern und war unter anderem auch ein Seilgefährte von Reinhold Messner. Bei seinem Vorhaben, die Piz Roseg Nordostwand im Engadin mit Skiern erstzubefahren, verunglückte Holzer tödlich.

Thomas Gaisbacher und Samuel Anthamatten. Foto: Baschi Bender

Den Nervenkitzel lieben auch die beiden Athleten Thomas Gaisbacher und Samuel Anthamatten. In der „Bergwelten“-Doku haben sich die gelernten Berg- und Skiführer zum Ziel gesetzt, die 2.687 Meter hohe Nordostwand des Simonskopfes in den Lienzer Dolomiten erstzubefahren.

Ein Projekt, bei dem es neben einer genauen Planung und Beobachtung des Geländes auf äußerste Konzentration ankommt. Die jungen Männer bewegen sich in einer Wand, die bei der Draufsicht senkrecht wirkt.

Thomas Gaisbacher wählt eine äußerst riskante Linie für seine Abfahrt. Eine gute Idee? Foto: Baschi Bender

Die Flanken, die sie hinunter rauschen, sind bis zu 60 Grad steil und auf Grund der großen Neuschneemengen im Winter 2013/2014  – es herrscht Lawinenwarnstufe 5 – bringt die atemberaubende Produktion viele Gefahren mit sich, die auch dem Zuschauer nicht vorenthalten werden.

Schon der kleinste Fehler kann fatale Folgen nach sich ziehen – wie bei Heini Holzer.

(Erstausstrahlung im Jänner 2014)