DolomitenBank-Galerie Lienz: Ausstellungseröffnung „Marko Kostner – Schnittstellen“
Donnerstag, 08. November um 19:00 Uhr
DolomitenBank-Galerie, Lienz
MARKO KOSTNER „Schnittstellen”, Ausstellungseröffnung am 8. November um 19.00 Uhr in der DolomitenBank-Galerie Lienz.

Marko Kostner, geboren am 04. September 1983 in Wörgl, Österreich, aufgewachsen im Osttiroler SOS Kinderdorf Nußdorf-Debant. Besuch der Landesberufsschule für das Kunsthandwerk in Gröden von 2012 bis 2015, lebt und arbeitet seither in St. Ulrich in Gröden/Italien und Lienz/Österreich. Unter anderem Teilnahme an diversen Fortbildungen und Kursen an verschiedenen Bildungseinrichtungen im In- und Ausland mit bildnerischem Schwerpunkt; Symposien, Schnee- und Eisskulpturen-Wettbewerbe.

Über den Künstler:
Marko Kostner geht es momentan vordergründig darum, eine eigenständige und in sich einheitliche Formensprache zu finden. Er versucht, sich diesem Ziel durch ausgiebiges Naturstudium anzunähern, und insbesondere der menschliche Akt bietet eine Quelle unerschöpflicher Herausforderung und Inspiration. Dabei legt er Wert darauf, sich nahe am naturalistischen Vorbild zu orientieren, obwohl es ihm letztendlich nicht um eine ausschließlich naturgetreue Kopie des Modells geht. Diese ordnet er immer einer Ausdruckskraft und Aussage unter.Vorwiegend wird mit Holz und Wasserton (Terracotta) gearbeitet, welche ihrer Urtümlichkeit wegen dem Bildhauer bevorzugte Materialien sind. Themen, die er in seinen Arbeiten aufgreift, beziehen sich unter anderem, neben dem Experimentieren und Spielen mit Material, Werkzeug, Form und Oberfläche, oft auf den Menschen, seine Umgebung, und wie sich diese gegenseitig bedingen

Über die Ausstellung:
Die Ausstellung soll dem Besucher einen Einblick in das Werk der jüngeren Vergangenheit gewähren. Dies als sogenannte „Schnittstelle“ einerseits zwischen dem Publikum und dem Künstler, an der mittels seines Werkes ein Austausch oder eine Übertragung, im weitesten Sinne eine Begegnung stattfindet; wo Gedanken, Emotionen und Impulse sowohl geweckt, als auch transportiert werden, andererseits im wortwörtlichen Gebrauch des Wortes, wo die „Stelle eines Schnittes“ bezeichnenderweise auf sichtbare Arbeitsspuren hindeuten soll, da die Arbeit des Holzbildhauers, und generell bildhauerische Tätigkeit, überwiegend eine „einschneidende“, intervenierende Tätigkeit in der Auffassung des Künstlers darstellt. Eine weitere Form des Schnittes stellt zudem der Querschnitt dar. Wie der Querschnitt eines Baumes die Lebenszeit eines gesamten Baumes bis zum gegenwärtigen Moment darstellt, so soll auch diese Ausstellung wie ein Querschnitt das bisherige Werk des Künstlers samt den jeweiligen einflussnehmenden Bedingungen und Umständen zeigen.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 8. November 2018, um 19.00 Uhr in der DolomitenBank-Galerie am Südtiroler Platz 9 in Lienz eröffnet und ist bis 25. Jänner 2019 zu den Schalteröffnungszeiten zu sehen.