whatsalp-Tour in Kartitsch: Unterzeichnung „Memorandum gegen die Alemagna-/Cavallino-Pläne
Freitag, 07. Juli um 18:30 Uhr
Gasthof Dorfberg, Kartitsch/St. Oswald

whatsalp-Tour von Wien bis Nizza 2017 – Eine Bestandsaufnahme der Alpen zu Fuß

Wie verändert sich das Bild der Alpen im Laufe der Jahrzehnte? Welche Spuren hinterlassen Menschen und Naturereignisse in der Landschaft? Unter dem Namen whatsalp wandert eine Gruppe von Alpenbegeisterten von Juni bis September 2017 von Wien nach Nizza durch den gesamten Alpenbogen.

Am 3. Juni 2017 startete die whatsalp-Tour vom Stephansplatz in Wien. Im Bild das whatsalp-Kernteam: Dominik Siegrist, Christian Baumgartner und Harry Spiess.

Auf ihrer Reise zu Fuß werden die Wandernden den aktuellen Zustand und den Wandelder Alpenregionen dokumentieren. Dabei geht es um die Schönheit und die Zerstörung der Alpen, um die Übernutzung und Unternutzung der alpinen Kulturlandschaften, um die Lebensbedingungen der Bevölkerung. Die whatsalp − Wanderung folgt weitgehend der Route, welche die TransALPedes-Gruppe vor 25 Jahren genommen hat. Dies ermöglicht Vergleiche zwischen der Situation von 1992 und heute. Aber es sind auch Ausblicke in die Zukunft möglich.

Im Rahmen von whatsalp steht St. Oswald in Kartitsch im Zentrum der 4-monatigen Wanderung, wo VertreterInnen von Osttirol, Südtirol und dem Veneto ein Memorandum verabschieden, das den Weiterbau der „Alemagna“ in Richtung Norden mit allem Nachdruck ablehnt.

Freitag, 7. Juli, 19.00 Uhr
– Begrüßung durch Josef Außerlechner, Bürgermeister Kartitsch
– Prof. Dominik Siegrist, Initiant der Alpendurchquerung, spricht über „whatsalp 2017“
– Peter Haßlacher, Vorsitzender CIPRA Österreich, erläutert das Memorandum gegen Alemagna-/Cavallino-Pläne
– Kurzstatements zum Memorandum von Bürgermeistern und NGO-Vertretern der Zivilgesellschaft aus den Regionen Veneto, Südtirol und Osttirol
– Unterzeichnung des Memorandums

Moderation: Dr. Benedikt Sauer
Musikalische Umrahmung: Kartitscher Jagdhornbläser

Die Einladung zum Download.