Schobergruppe: Bergtour endete tödlich

Ein 45-jähriger Deutscher stürzte beim Abstieg rund 100 Meter über steiles Gelände ab.

Die Besatzung des NAH Martin 4 (im Bild bei einem anderen Einsatz) stieg sofort zur Unfallstelle auf, für den Alpinisten gab es jedoch keine Rettung mehr. Foto: Brunner Images

Der Mann hatte am 4. September 2011 mit vier Bergkollegen, alle aus Deutschland kommend, eine Tour von der Lienzer Hütte zum Hohen Prijakt unternommen. Das Ziel war die Hochschoberhütte.

Gegen 14:00 Uhr hatten die Bergkameraden den Hohen Prijakt erreicht. Drei aus der Gruppe stiegen von dort zur Hochschoberhütte ab. Der 45-jährige Bergsteiger und ein Kamerad gingen weiter und erreichten gegen 14:45 den Gipfel des Niederen Prijakt (3056m).

Im Anschluss wollten die beiden Bergsteiger über eine andere Route absteigen und kamen dabei in wegloses, mit Felsblöcken und -platten durchsetztes Gelände.

Der 45-Jährige verlor dabei den Halt und stürzte rund 100 Meter über steiles Gelände ab. Der Begleiter konnte aufgrund des schwierigen Geländes nicht zum verunfallten Freund gelangen.

Die verständigte Besatzung des „NAH Martin 4“ aus Matrei stieg sofort zur Unfallstelle auf, der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des abgestürzten Alpinisten feststellen.