Osttiroler „Racer“ dominierten Hockenheim

Martin und Lukas Niedertscheider gaben am Hockenheimring richtig Gas.

Martin Niedertscheider erwies sich in seinem BMW an den beiden Renntragen als unschlagbar.

Auf dem Formel 1-Ring im deutschen Hockenheim zeigten sich am Wochenende zwei Osttiroler in bestechender Form. Martin Niedertscheider und sein Sohn Lukas, die beide heuer im „Histo-Cup Austria“ fahren, und somit auch beim Tourenwagenlauf „Stuttgarter Rössle“ an den Start gingen, waren an diesem Wochenende besonders schnell unterwegs.

Martin Niedertscheider ging diesmal mit einem knapp 400 PS starken BMW M3 an den Start, während Lukas Niedertscheider, wie schon an den Rennwochenenden zuvor, den Peugeot 406 pilotierte.

Martin musste sich im Freien Training am Freitag erst noch an das Auto gewöhnen, doch sein Junior spulte auf der, für ihn noch unbekannten Strecke, eine Top-Rundenzeit nach der anderen herunter.

Lukas Niedertscheider wurde ein technischer Defekt an seinem Peugeot zum Verhängnis.

Im Qualifying legten beide Osttiroler „Racer“ noch einen drauf und verbesserten sich jeweils über eine Sekunde.

Das erste Rennen am Samstagnachmittag konnte Martin in seiner Klasse dann auch für sich entscheiden, während Lukas auf Platz 3 liegend, durch einen technischen Defekt das Rennen frühzeitig beenden musste. „Mir ist die Kühlung ausgefallen, weshalb ich das Auto abstellen musste. Wenn man um die vorderen Ränge mitfährt, ist das schon ärgerlich“, haderte Lukas mit dem Schicksal.

Den zweiten Renntag erlebte Lukas somit auf der Zuschauertribüne mit. Dort konnte er mitverfolgen, wie sein Vater auch im zweiten Rennen einen echte Glanzvorstellung ablieferte und somit folgerichtig auch als erster „Racer“ die Zielflagge sah.

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