Andreas Hofer stellt TVB ein Armutszeugnis aus

Der Lienzer SP-Mandatar wettert: „Alles tanzt nach Kölls Pfeife.“

„Alles tanzt nach Kölls Pfeife“, wettert der SP-Bezirksgeschäftsführer Andreas Hofer. Foto: Martin Lugger

Es sei ein Armutszeugnis was derzeit im TVB ablaufe, teilt heute der Lienzer SP-Gemeinderat und Bezirksgeschäftsführer Andreas Hofer per Presseaussendung den Lokalmedien mit. „Die Optik ist mehr als schief. Wichtige Infrastrukturen wie das Dolomitenbad Lienz werden at acta gelegt, hingegen werden Privatprojekte im hinteren Iseltal großzügig bedient. Wer die Fäden im TVB zieht, sieht ein Blinder“, entrüstet sich der Mandatar vor dem Hintergrund der auch auf dolomitenstadt.at heiß diskutierten TVB-Aufsichtsratssitzung vom 9. Oktober.

Hofer fordert die TVB-Verantwortlichen auf, die Karten offen auf den Tisch zu legen und vermutet den Matreier Bürgermeister Andreas Köll als Fädenzieher: „Köll soll gesagt haben, solange es in Lienz eine rote Bürgermeisterin gibt, fließt kein Geld in das Lienzer Schwimmbad. Die ÖVP sagt wo`s lang geht und alles tanzt nach Kölls Pfeife.“

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8 Postings bisher
ArmseligesOsttirol vor 5 Jahren

Vermutlich hat unser Andreas Hofer in seinen Aussagen schon recht. Aber Geld fließt n das Lienzer Schwimmbad schon lange nicht. Egal ober der Bürgermeister rot oder schwarz ist.

Beispielsweise sind die Duschen im Sanitärbereich für den Freibereich gemeingefährlich. Immer wieder hört man Erwachsene schreien und Kinder weinen, wenn im Bruchteil von einer Sekunde die Wassertemperatur sprunghaft ansteigt und den Nutzer beinahe verbrüht wird. Den rettenden Sprung aus der Dusche schaffen Kinder kaum. Frau Bürgermeister Blanik, Herr Hofer und Herr Nöckler, haben Sie schon mal probiert? Bis zum nächsten Sommerstart wäre doch Zeit genug, auch ohne großartige Investitionssummen funktionierende Thermostate einbauen zu lassen, oder? Egal ob Lienz ein neues Schwimmbad bekommt, oder nicht.

Ich kann nur sagen, seit Jahren hat sich die Duschsituation nicht geändert, die Verantwortlichen interessiert es nicht. Ja, ja, ArmseligesOsttirol, wohin wird das noch führen?

hoidanoi vor 5 Jahren

mottingers Ausführung zur Hoferschen Verbalattacke habe ich wenig hinzu zu fügen. . Nur eine kleine Korrektur: . Die konkreten Schritte, die von zwei der drei Plaungsverbandsobleute gesetzt wurden, erschöpfen sich in der Zusage von Geldern, die die Gemeinden selbst nicht zusagen können. Das Verfügen über anderer Leute Geld ist eine plakative Übung, die an sich nicht viel mehr bedeutet, als dass man selbst nicht zur Leistung eines Beitrages in der Lage sei. Verzicht kann im Übrigen leicht geübt werden, wenn der Weiterbetrieb ruinöser Infrastruktur keinen Sinn mehr macht. Diese Last in den Talboden auszulagern, fällt beiden Planungsverbandsobleuten wahrscheinlich leichter, als ihre Altstrukturen neu zu beleben. Dass bei Kölls und Schiffmanns Plan gleich auch noch das Land und der TVB in die Pflicht genommen wurden, rundet das Bild zu dem ab. . Richtig aber ist, der Talboden liegt mehr am Boden als er steht. Ob Machne, Hibler oder jetzt Blanik, glückliche Hände sehen anders aus. . Auch wenn Andreas Köll eine Kristallisationsfigur der sonst eher bescheiden mit Persönlichkeiten ausgestatteten Bezirksebene ist, er ist weder der Gott-sei-bei-uns noch Urquell allen Unbills. Es ist natürlich praktisch ihm alleine den Schwarzen Peter zuschieben zu wollen. Ihn alleinverantwortlich für Alles und Jedes sein lassen zu wollen, wertet ihn in den Augen seiner Anhänger und der Wechselwähler noch zusätzlich auf. Sicher kein Effekt, den sich seine Opponenen wünschen. . Es sind die Funktionäre des ganzen Bezirks, die eine politische Vita wie des Andreas Köll erst möglich machen. Sie geben ihm reichlich Manövrierraum, lassen Lücken, die Scheunentor-groß zum Einritt einladen und sind in der Materie meist schwach aufmunitioniert. Sie machen es Andreas damit leicht, seine Ziele zu erreichen, während sie vor lauter Gram ihre eigenen zu vergessen scheinen. . Raunz net, mach, in Abwandlung eines alten Werbeslogans. Am Besten ohne die Nebelwände, die der militärisch geschulte Tarner und Täuscher aus den Hohen Tauern gerne zur Verschleierung der Spuren seiner Aktionen verwendet. Denn auch er reißt Lücken, vor allem in die Budgets des TVB und seiner Gemeinde und damit letzlich in die des Bezirks. Wer wird sich in die Bresche werfen, die er mit übermütigem Defizit Spending in die Entwicklung des Bezirks gesprengt hat? Günther P., der ihm viel verdankt?

P.S.: jetzt ist es doch ein wenig mehr geworden. 'tschuldigung PP.S.: @ teatime: Mit Ameisen stellt man den Status des Erlebnisbades sicher.

Sonnenstadtler vor 5 Jahren

Sehr geehrter Herr Hofer! Warum hat denn Ihre Bürgermeisterin keinen Antrag gestellt? Sie hauen ständig um sich, anstatt etwas Konstruktives zu schaffen - Anträge muss man stellen, damit über diese dann abgestimmt werden kann - wissen Sie natürlich - wo war IHR oder Blaniks Antrag? Ich kann die Sprüche noch immer vernehmen: im Landtag kann ich jede Woche sehr viel für Lienz erreichen .... JA WO DENN? - Der Kindergraten Eichholz? Das war eine gesetzliche Vorlage, die erfüllt werden musste - und das im allerletzten Augenblick. Tun Sie was Herr Hofer - verändern Sie Lienz - die ganzjährige Fußgängerzone am Hauptplatz gefällt mir am allerbesten von all ihren Wahlversprechen ........ alles tanzt, nur nach wessen Pfeife oder wer die Pfeife ist, lasse ich offen.

teatime vor 5 Jahren

Egal ob rot oder schwarz an der Spitze, lieber Gemeinderat stellt endlich mal ein Projekt auf die Füße und präsentiert es als "Lienzer Hallenbad neu" dann wird auch der TVB Geld fließen lassen. Wie lange werden die Lienzer Bürger noch hingehalten? Wartet man auf die nächsten Wahlen? Im Hallenbad kriechen schon die Ameisen u in der Dusche hat man das Gefühl lieber im Neoprenanzug zu duschen..... Auf auf zum "Erlebnisschwimmen" nach Matrei wird es bald heißen, denn "King Köll" tüftelt bestimmt bereits an diesem Projekt.

Leonhard vor 5 Jahren

Die Lienzer Politiker und Tourismusfunktionäre sind einfach zu schwach, um vernüftige Projekte auf die Beine zu stellen. Bei einer derartigen Streiterei zwischen Rot und Schwarz, Schwarz und Schwarz, Schwarz und Rot gegen den Tourismus, Touristiker gegen Touristiker, wird sich wohl kaum ein Investor finden.

Die Lienzer sollten sich Anleihen bei den Oberländern, den Defereggern, den Matreiern oder den Kalsern nehmen. Diesen gelingt es ganz gut, mit konservativer Politik, gepaart mit Bodenständigkeit und einem gesunden Patriotismus vernünftige Projekte umzusetzen und finankräftige Partner ins Boot zu holen.

osttirol20 vor 5 Jahren

Ich finde, Köll hätte es nicht besser machen könnte. Seine imaginäre Königsstellung öffentlich auszunützen. Er und seine Kollegen zerstören ihre Partei und das gewonnene Vertrauen von selbst.

Nun ist die Bevölkerung am Zug und muss bei der nächsten Wahl die Schwarzen in die Schranken weisen.

fb vor 5 Jahren

Es wäre angebracht, die Äusserungen zu belegen. Das würde mehr Klahrheit schaffen. Immerhin kann man aber AH zugute halten dass er nicht anonym postet und ist deshalb ja für Fehlaussagen oder Klarstellungen greifbar.

" Der Köll woars..": Soweit ich verstehe hatte er keine der 7 Stimmen, also woarns andere...

THEURL und Frömel machen derzeit keine gute Figur, ob sie gute Arbeit machen ist schwer zu beurteilen, weil offensichtlich nicht in den Gremien gearbeitet sondern abseits gemauschelt wird. Sollte diese Annahme durch Offenlegung von Fakten, Protokollen sich als falsch erweisen, wäre ich froh !

Mottinger vor 5 Jahren

„Der Köll woars“…, postuliert der verhinderte Freiheitskämpfer Andreas Hofer per Presseaussendung.

„Der Hofer woars, vom Zwanzgerhaus…“, hat hingegen der, schon in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts über wahrsagerische Fähigkeiten verfügende Wolfgang Ambros getextet:

Lieber „Held“ Andreas Hofer: Teilen Sie der interessierten Öffentlichkeit doch mit, wann und wo der Matreier Bürgermeister das konkret gesagt haben soll und bringen Sie glaubwürdige Zeugen dafür. Wenn Ihnen dies nicht möglich ist, muss Ihre Aussage in den Bereich einer roten Märchenstunde verwiesen werden, die jetzt offensichtlich auch auf diverse andere Behauptungen aus dem reichen Schatz von Grimm’s Märchen folgen.

Der ganze Bezirk weiß zwischenzeitlich, dass es der Sillian Bürgermeister Erwin Schiffmann und der Matreier Bürgermeister Andreas Köll in ihrer Funktion als Planungsverbandsobmann waren, die als erste wirklich konkrete Schritte in Richtung Umsetzbarkeit eines kommunalen Bezirksbades mit touristischen Elementen in Lienz gesetzt haben (von den jeweiligen Gemeinderäten beschlossener Verzicht auf die bisherigen Schulhallenbäder in Sillian und Matrei sowie Einholung von Grundsatzbeschlüssen im Kreise der drei Osttiroler Planungsverbände für eine bezirksweite kommunale und touristische Mitfinanzierung in Form eines bislang beispiellosen Solidaritätsaktes).

Im Gegenzug kann man sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass es derzeit in unserer Bezirkshauptstadt bestimmte Kräfte gibt, die ihre zweifellos vorhandenen Fähigkeiten lieber in negative Energie umwandeln und versuchen, Wirtschaftsprojekte in anderen Bezirksgemeinden zu verhindern oder gar umzubringen (Stichworte: Fachmärkte/Einkaufszentren in Sillian, Nußdorf-Debant und Matrei, geplantes Nationalparkerlebnisbad oder Sommerrodelbahn in Assling..), aber nicht mit positiver Energie in Richtung der Realisierung eigener, längst überfälliger und von der Bevölkerung dringend gewünschter Vorhaben, welche in anderen Osttiroler Zentralorten schon weitestgehend erledigt sind (Stichworte: Einkaufszentrum Lienz, Neubau Nordschule mit Volksschule, Hauptschule und Polytechnikum, Stadtsaalsanierung oder Neubau eines Veranstaltungssaales, Neubau einer Sport- und Mehrzweckhalle, Sanierung Eisstadion oder Eishalle, Überdachung Tribüne Dolomitenstadion, Lösung der Bergbahnthematik am Hochstein und Zettersfeld, Umfahrung Lienz, und vieles andere mehr…). Für deren Umsetzung wird man locker einen Geldrucksack, gefüllt mit mindestens 200 Mio. Euro, brauchen. Wie lange sich das unser, von massiver Abwanderung bedrohter Bezirk noch leisten kann, werden die nächsten Jahre zeigen.

Auch beim angeblich für ganz Osttirol so wichtigen „Bezirksbad Lienz“ geht seit mehr als 7 Jahren überhaupt nichts weiter. Das unter Bürgermeister Dr. Johannes Hibler bereits fix und fertig entwickelte „JUFA-Projekt“, welches mit einem Hotel auch einen tatsächlichen touristischen Mehrwert gebracht hätte, wurde ausgebremst und dem möglichen privaten Investor bedeutet, dass seine Dienst nicht mehr gewünscht werden. Nach Aussagen der Verantwortlichen in Lienz wird es mindestens 27 Monate an Vorlaufzeit erfordern, die Hausaufgaben für das Lienzer Schwimmbad zu erledigen, wenn man dieses wirklich möchte. Die da sind: Entscheidung über einen Architektenwettbewerb und/oder EU-weite Ausschreibung der Planung, EU-weite Ausschreibung aller baulichen und technischen Investitionen, Ermittlung eines Generalunternehmerangebotes mit Kostengarantie, Durchführung aller erforderlichen Behördenverfahren, Erstellung eines Finanzierungsplanes, Einholung schriftlicher Förderzusagen und Spatenstich, usw., usw… Damit ist man bereits im Jahre 2015 angelangt, womit ein tatsächlicher Baubeginn frühestens 2015/16 möglich sein wird. Wer etwas anderes behauptet, führt seine eigene Bevölkerung hinters Licht. Es gilt also der Grundsatz: Solange es in Lienz nicht einmal ein Projekt gibt, fließt kein Geld in das Lienzer Schwimmbad.