SuperGiro Dolomiti: Enrico Zen gewinnt Hitzeschlacht

Classicbewerb geht an Maximilian Kuen. Patrick Auer als bester Osttiroler Dritter.

Mit einer perfekten Teamleistung holten sich am 8. Juni bei brütender Hitze drei favorisierte Italiener die Stockerlplätze beim ersten „SuperGiro Dolomiti“ von Lienz über das Nassfeld, den Lanzenpass und den Plöckenpass, durch das Lesachtal und Pustertal zurück in die Dolomitenstadt. Angesichts von 232 Kilometern, 4820 Höhenmetern und Temperaturen von über 30 Grad ist die Siegerzeit von 7:15:38:30, gefahren von Enrico Zen bravourös. Der Mann aus Bassano Del Grappa sprintete vor seinen Teamkollegen Alessando Bertuola und Radmarathon-Superstar Roberto Cunico in der Dolomitenstadt ins Ziel.

Alessandro Bertuola, Enrico Zen und Roberto Cunico vom Team Beraldo Greenpaper Europa Ovini dominierten den ersten SuperGiro Dolomiti. Fotos: Exta/Groder
Alessandro Bertuola, Enrico Zen und Roberto Cunico vom Team Beraldo Greenpaper Europa Ovini dominierten den ersten SuperGiro Dolomiti. Fotos: Expa/Groder

Im Dreierpack ließen die Fahrer vom Team Beraldo Grennpaper Europa Ovini den Rest des Feldes um mehr als zehn Minuten hinter sich. Auf den Plätzen folgte als bester Österreicher Marathonmeister Michael Kastinger. Der Mann vom Team Corratec schob sich mit einer Topleistung zwischen die Greenpaper-Phalanx, zu der auch Amateur-Weltmeister Bernd Hornetz aus Karlsruhe zählt. Er wurde mit knapp zwölf Minuten Rückstand Fünfter.

So sehen Sieger aus. Enrico Zen hat auch nach 235 Kilometern in der Gluthitze noch Kraft, sein Arbeitsgerät zu stemmen.
So sehen Sieger aus. Enrico Zen hat auch nach 235 Kilometern in der Gluthitze noch Kraft, sein Arbeitsgerät zu stemmen.

Bereits der Achtplatzierte der extrem selektiven Marathon-Rundfahrt lag mehr als 25 Minuten hinter dem Sieger. Rund 400 Fahrerinnen und Fahrer hatten in den frühen Morgenstunden die Langdistanz des SuperGiro Dolomiti auf sich genommen. Bester Osttiroler beim SuperGiro wurde mit 8:08:03.20 Andreas Fuchs (Union Compedal Assling).

Bei den Damen heißt die erste Siegerin Monika Dietl. Die bayrische Fahrerin aus Stefan Kirchmairs Team dominierte das Rennen und siegte mit knappen sechs Minuten Vorsprung auf die Kitzbühelerin Nadja Prieling, die letzte Woche noch den Glocknerkönig gewinnen konnte.

Sieger in der Dolomitenrundfahrt Classic, Maximilian Kuen, gefolgt von Johannes Berndl. Fotods: EXPA/ Johann Groder
Sieger in der Dolomitenrundfahrt Classic, Maximilian Kuen, gefolgt von Johannes Berndl. Fotos: EXPA/ Johann Groder

Mehr als tausend TeilnehmerInnen entschieden sich für die „Classic“-Runde der Dolomiten Radrundfahrt, die Maximilian Kuen in 2:52:27.90 für sich entschied, gefolgt von Johannes Berndl und dem schnellsten Osttiroler, Patrick Auer aus Obertilliach. Schnellste Dame im Classicrennen war Simone Käferböck mit 3:18:50:58.

Den dritten Platz in der Dolomiten-Radrundfahrt eroberte Patrick Auer vom Team BC Connyalm.
Den dritten Platz in der Dolomiten-Radrundfahrt eroberte Patrick Auer vom Team BC Connyalm.

Die Ergebnisse des SuperGiro Dolomiti

Die Ergebnisse im Classic-Bewerb Dolomiten Radrundfahrt

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