Die Stadt Lienz wächst vor allem an ihrem südlichen Rand. Auch das Grundstück vor diesen Häusern wird noch bebaut. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Die Stadt Lienz wächst vor allem an ihrem südlichen Rand. Auch das Grundstück vor diesen Häusern wird noch bebaut. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Wieviele neue Wohnungen braucht Lienz?

Osttirols Bezirkshauptstadt wuchs in zehn Jahren um 6 Bürger und 527 Haushalte.

„Die Genossenschaften planen und wir laufen hinterher. Block um Block wird gebaut. Die Stadt wächst nicht in der Mitte, sondern am Rand.“ Uwe Ladstädter, LSL-Urgestein im Lienzer Gemeinderat fasste kurz und knapp zusammen, worüber bei der Gemeinderatssitzung am 17. September im Rathaus debattiert wurde. Anlass war die Widmung einer weiteren Parzelle für Wohnblöcke an der Amlacherstraße im Süden der Stadt. Die Diskussion verlief nicht sonderlich kontroversiell, man war sich im Prinzip einig, dass es keine weitere Zersiedlung an den Stadträndern geben dürfe.

Sowohl Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) als auch ÖVP-Mandatar Christian Steininger sehen den Umstand, dass zwar Gemeinnützige, aber nicht Gemeinden Freiland-Flächen kaufen dürfen als Manko. Steininger verwies zudem auf das Stadt- und Ortsbildschutzgesetz SOG, das sich bei den Bemühungen um Nachverdichtung in der Innenstadt als zweischneidiges Schwert erweise. „Jeder der einmal versucht hat, eine Dachgaupe im SOG-Gebiet zu bauen, kann ein Lied davon singen“. Bei der Expansion im Süden von Lienz gehe es auch darum, diesem neuen Stadtteil mehr Dorfcharakter zu geben und mit der Infrastruktur nachzuziehen.

Die Bürgermeisterin betonte, dass die aktuellen Widmungen nur noch „Lückenschlüsse“ seien und künftig nur noch gewidmet werde, wenn auch der Wohnbedarf nachgewiesen sei. Die Bevölkerung der Stadt Lienz stagniert nämlich seit zehn Jahren, dennoch wird unverdrossen Wohnblock um Wohnblock hochgezogen. Für Blanik ist diese Entwicklung durch einen „massiven Anstieg“ bei Nebenwohnsitzen und einen „drastischen Rückgang“ bei den Haushaltsgrößen begründet. Ein Blick auf die Statistik gibt der Bürgermeisterin zumindest im zweiten Punkt recht.



2009 hatte die Stadt Lienz exakt 5.567 Hauptwohnsitz-Haushalte, in denen 11.984 Personen lebten. Zehn Jahre später – im September 2019 – leben in 6.094 Hauptwohnsitz-Haushalten 11.990 Personen. In anderen Worten: Die Stadt ist um nur sechs Bürger aber um 527 Haushalte gewachsen.

Die Grafik oben zeigt, wie sich die Haushaltsgrößen in den vergangenen zehn Jahren verschoben, wobei nur Haushalte bis fünf Personen berücksichtigt sind. Nicht ganz so massiv wie von der Bürgermeisterin angedeutet verlief der Anstieg bei den Nebenwohnsitzen. 298 sind es aktuell, 2009 gab es um 52 weniger, also 246 Nebenwohnsitze. 446 Personen sind in diesen Nebenwohnsitzen gemeldet (2009: 387). Allerdings sind auch 1.229 Personen mit Nebenwohnsitz in Hauptwohnsitz-Haushalten registriert, beispielsweise StudentInnen. Auch ihre Zahl stieg in den vergangenen zehn Jahren deutlich an.

Ohne Zuwanderung wäre Lienz um 600 Personen geschrumpft

Obwohl die Stadtbevölkerung in zehn Jahren nur um sechs Personen wuchs, hat sich ihre Zusammensetzung in dieser Zeit verändert. Vor zehn Jahren hatten 11.253 ÖsterreicherInnen ihren Hauptwohnsitz in Lienz. Ihre Zahl schrumpfte bis heute auf 10.654 Personen. Dagegen wuchs die Anzahl nicht-österreichischer Stadtbürger mit Hauptwohnsitz von 731 auf 1.336. Ohne Zuzug aus dem Ausland wäre Lienz also um rund 600 Personen geschrumpft. Wer jetzt vorschnell auf Flüchtlinge als Zuwanderer tippt, liegt bestenfalls teilweise richtig. Weniger als ein Viertel aller in Osttirol lebenden Ausländer kommt aus Staaten außerhalb der EU. Das dürfte auch in Lienz nicht viel anders sein.

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frin

Ein weiterer Gedanke: Die Genossenschaften bauen aufgrund der Förderungen häufig günstige Mietkaufwohnungen. Ein wie ich finde nicht nachhaltiges System für Lienz. In den ersten 10 Jahren haben wohl einige Lienzer bzw. Lienzbesucher das Glück von gut bezahlbaren Mieten. Aber dann bereits nach dem achten Jahr wird es deutlich teurer, da immer mehr Zuschüsse vom Land wegfallen. Nach dem zehnten Jahr wird es dann häufig so teuer, dass je nach Kaufsumme gekauft wird, oder wie ich es häufiger erlebt habe ausgezogen wird. Einzelpersonen oder aber auch Familien welche von der Stadt die Wohnung bekamen wurden zu ungenau geprüft bzw. auch informiert und die Summen können nicht mehr bewältigen werden und man zieht in das nächste günstige Neubauprojekt --> daher auch die enorme Nachfrage trotz gleichbleibender Einwohnerzahl. Die Statistik läuft hier im Einklang mit meiner Erfahrung vor Ort.

Ein weiteres Problem dieses Systems, man erfährt die tatsächliche Kaufsumme erst nach 10 Jahren und je nach Marktsituation kann es sehr teuer, oder aber auch sehr günstig werden - apropos für Unwissende, Genossenschaften haben immer ein Vorkaufsrecht zum geprüften Marktpreis, es ist also nichts mit günstig kaufen, teurer verkaufen, es gibt einige weitere ungünstige Klauseln bei derartigen Projekten welche man bei Kaufabsicht unbedingt abklären muss.

Was passiert nach dem Auszug, nach 10 Jahren mit der Wohnung? Die Genossenschaft muss aufgrund der Förderung lediglich 1x nach 10 Jahren ein Kaufangebot aufgrund strenger Landesregeln erstellen, daher kann man hier nach 10 Jahren durchaus ein Schnäppchen machen, da der Preis hier nicht dem freien Markt folgen darf. Auf der anderen Seite hat man ja bereits 10 Jahre Miete bezahlt, daher gleicht es sich irgendwo wieder aus. Wird dieses Angebot z.B. durch Auszug nicht wahrgenommen sitzt die Genossenschaft auf einer Goldgrube da der Preis jetzt frei bestimmt werden kann bzw. kann auch komplett auf die Kaufoption verzichtet werden und die Wohnung als reine teure Mietwohnung weiterbetrieben werden und das wird so auch gerne handgehabt. Als ich damals nach fast 14 Jahren aufgrund der Wohnungsgröße ausgezogen bin, hatte meine ~70m² Wohnung für den Nachmieter eine neue Anzahlungssumme von ~25.000€, Kaufoption ungewiss, Tendenz Richtung Mietwohnung. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, welche kopfschüttelnden Kommentare bei der Wohnungsbesichtung gefallen sind. Zumal hier die Stadt nicht im Vorfeld informiert hat, sondern den Interessenten die Zeit stahl. Die Stadt hat in meinem Fall nach und nach insgesamt nur 4 Personen / Familien in 2 Monaten bei einer Liste von ~ 500 Wohnungssuchenden finden können? - kein einziger davon hat aufgrund der Anzahlung zugeschlagen bzw. war überhaupt dahingehend informiert worden das hier eine große Anzahlungssume zu leisten ist, geschweige denn das die Wohnung komplett ausgeräumt war. Ein späterer Nachmieter hätte also nicht nur die ~25.000€, sondern jetzt auch noch zusätzlich die komplette Einrichtung zu bezahlen.

Ein paar Monate später bin ich zufällig wieder bei meiner alten Wohnung vorbeigefahren, sie stand noch immer leer und in der selben Straße wurden gerade weitere Wohnblöcke aufgezogen, ein bizarrer Anblick wie ich finde.

    senf

    @frin: dem kann ich hinzufügen, dass mir ebensolche fälle (2) bekannt sind. die abgewarteten "schnäppchen" gingen als eigentum an gut situierte der oberen riege, die dann ihre investitionen abschreiben und nach beliebigen mietpreisen als geldanlage vermarktet haben. ein satz, der was mir an deinen ausführungen besondes gefällt: "Jener kannte den und den und der andere kannte den und den nicht und hatte deshalb Pech". parteibuch oder anfüttern, die gängige realität des alltages und auch heute immer noch praxis?

    hubert.ortner

    Wie schon frin geschrieben hat, besteht seit 2016 ein neues Gesetz das Spekulationen bei Mietkaufwohnungen unmöglich machen soll. Dieses Gesetz ist höchst bedenklich, ja teilweise sogar Existenzbedrohend. Ein Mieter der nach 10 - 15 Jahren die Kaufoption in Anspruch nimmt hat für 10 Jahre ein Vorkaufsrecht der Wohnbaugesellschaft im Grundbuch eingetragen. Weiteres muss er bei Verkauf die Differenzsumme vom tatsächlichen Kaufpreis und dem Verkehrswert an die Wohnbaugesellschaft zurückzahlen. Ein wahres Beispiel: Eine Mietkaufwohnung hat einen Kaufpreis von 173 000 Euro, Im Kaufvertrag wird ein Verkehrswert von 200 000 Euro festgeschrieben. Also muss bei Verkauf innerhalb der ersten 10 Jahre 27 000 Euro an die Wohnbaugesellschaft zurückbezahlt werden. Rechnet man dann noch eine durchschnittliche Einrichtung von 20 000 Euro, und die Verschreibungskostendazu dazu, sind wir schnell auf 50 000 Euro, um die der Verkäufer umfallen würde. Lebensumstände können sich ändern, Krankheit, Arbeitslosigkeit, familiäre Angelegenheiten, es kann ganz schnell passieren das man eine Wohnung verkaufen muss. Rechnen wir noch die 10 Jahre Miete dazu, wo ich bei einer richtigen Eigentumswohnung einen großen Teil schon hätte zurückzahlen können, kann so eine Mietkauf-Wohnung schnell zu einem finanziellen Desaster werden. Also man sollte sich gut überlegen ob man so eine Wohnung kauft. Es trifft halt wieder nur die Kleinen, einen Spekulant oder Investor interessiert sowas sicher nicht, weil für solche Mietkaufwohnungen in unserer Gegegend nicht wirklich solche Summen zu bekommen sind, dafür sind sie in der Regel zu minderwertig gebaut, billigste Bauweise und Materialien werden verwendet.

      hubert.ortner

      Es gibt bereits erste Gemeinden die Mietkauf nicht mehr bewilligen. Entweder Mietwohnung oder Eigentum, dazwischen sollte es nicht geben. Bei Miete hat der Vermieter Küche und Bad zu stellen, bei Eigentum ist der Käufer dafür zuständig. Dann würde auch dieses Mietnomadentum aufhören, alle paar Jahre von Wohnung zu Wohnung springen um sich eine Miete noch leisten zu können. Ich bin mir sicher das man auch günstige Eigentumswohnungen bauen könnte, aber dafür sind die Auflagen seitens der Politik viel zu hoch. Im privaten Hausbau zum Beispiel wird die Wohnbauförderung nur mehr selten in Anspruch genommen , die Bauvorschriften sind viel zu hoch, und es besteht für die Dauer der Wohnbauförderung ein Veräußerungsverbot. Außerdem ist Diese auch nicht gratis wie es zuerst scheinen mag, die dicke fette Rechnung kommt dann später. Besser ist es von Anfang an nur das zu bauen wo man sich auch die Rate leisten kann.

frin

Nicht selten werden derartige Wohnungen direkt von der Stadt Lienz vergeben. Die Vergabe erfolgt dabei wie ich finde nicht immer fair und dieser Punkt sollte unbedingt diskutiert werden. In den Wohnsiedlungen spricht man miteinander, man weiß teilweise wie jemand zur Wohnung kam, oder wie jemand nicht dazu kam. Jener kannte den und den und der andere kannte den und den nicht und hatte deshalb Pech.

Es kann nicht sein, dass die Vergabe einer Wohnung von einzelnen Mitarbeitern abhängig gemacht wird, denn dies wird nie rein objektiv sein, auch wenn noch so sehr anderes behauptet wird. Natürlich gibt es den Ausschuss der letztenendlich entscheidet, aber der vorherige Sachbearbeiter vergibt nach eigenem Ermessen eine Vorzugsempfehlung der Bewerber und beeinflusst damit direkt eine mögliche Entscheidung des Ausschusses. Ähnliches erlebte ich auch in anderen Gemeinden, aber dort kam das Ermessen direkt vom Bürgermeister, ganz offen wird zum Teil kommuniziert das zuerst die eigenen Mitarbeiter, Bekannte etc. versorgt werden würden, dass ist doch nicht im Sinne der Förderung vom Land?

So kann es sein, dass aufgrund von Freundschaften, Verwandtschaften, Bekanntschaften etc. Singles große geförderte Wohnungen bekommen und Familien welche schon des längeren bei der Stadt als Wohnungssuchend gemeldet sind, kleine unpassende und alte Wohnungen zur Ansicht erhalten und bei den "begehrten" Wohnungen abgestuft, oder gar nicht erst weiter behandelt werden.

Es wurden Wohnungen von der Stadt an Personen abgegeben, welche dann an Nicht-Lienzer untervermietet wurden. Geförderte Neubauwohnungen bekommt man nur mit Hauptwohnsitz Lienz und einem dringenden Wohnbedürfnis, vorzugsweise Familien, dahingehend nutzte man Tricks indem z.B. andere Personen mit Hauptwohnsitz Lienz sich als Hauptmieter eintragen ließen und dann untervermietete. Es entstanden offensichtlichste von der Stadt durchgewunkene Konstrukte wie z.B. erhielt ein direkter Nachbar von mir, ein Student eine 3 Zimmer Wohnung von der Stadt und wohnte nicht einmal in Lienz. Er hatte aber aufgrund der Eltern hier den Hauptwohnsitz. Schon allein diese Konstellation lässt doch bereits im Vorfeld alle Alarmglocken läuten?

Die Wohnung wurde manchmal von einem älteren Herrn bewohnt, welcher nicht in Lienz gemeldet war, ansonsten stand die Wohnung leer. Bei der Rückgabe der Wohnung und als dies aufkam, geschah nichts weiter, ganz im Gegenteil - es kamen dann weitere Missstände bei der Weitervergabe heraus und unterm Strich möchte man meinen die Wohnung wurde dann sauber dem Zweck entsprechend einer Familie übergeben? Nein, auch dieses mal erhielt ein alleinstehender Herr von der Stadt eine große Wohnung welche für mindestens 3-4 Personen gedacht wäre. Ein befreundetes Pärchen mit Kind, bei der Stadt damals als Wohnungssuchend gemeldet, bekam diese Wohnung nicht einmal angeboten, sondern stattdessen eine kleinere sehr alte abgewohnte Wohnung in der Friedensiedlung. Die Stadt zog also in diesem Moment einen Single vor, da es unter den ~ 500 Wohnungssuchenden keine einzige Familie mit Interesse gab? Das hier etwas ganz und gar nicht stimmt, liegt auf der Hand und muss dringend korrigiert werden. Ich rede hier lediglich von einem Beispiel welches ich direkt miterlebt habe, wenn man lange genug im Süden gewohnt hat, erlebte und hörte man noch einiges mehr.

wolf_c

Es ist ja nicht einmal Lienz das Hauptproblem, es sind die 12 Gemeinden des Talbodens mit den 12 Bürgermeistern und den 12 Gemeinderäten und den 12 Kirchtürmen usw ... der Häuslbauerkrebs ist infrastrukturmäßig und optisch untragbar, die Boden- und Umweltvernichtung unumkehrbar ... die Macht liegt bei den Bürgermeistern und die hüten sich! ein wenig davon herzugeben; ein Bundesgesetz dazu(Raumordnung)ist nicht in Sicht ... der Planungsverband stirbt in Hoffnung, und wäre er für etwas gut gewesen, könnte es dann so furchtbar hässlich ausschauen im Talboden???

Talpa

"Bei der Expansion im Süden von Lienz gehe es auch darum, diesem neuen Stadtteil mehr Dorfcharakter zu geben" ??? Die scheinbar auf einem fernen, weit hinter dem Mond befindlichen Planeten lebenden Parteifunktionäre haben eine sehr seltsame Sicht der Dinge...wenn manns nicht besser wüsste, könnte man meinen, die ver******n einen. Dorf sieht anders aus.

    sonnenstadtlienz

    Stimmt! Dorf sieht wirklich anders aus!!! Das, was da im Süden der Stadt passiert, hat schon Ghettocharakter und ist eine Schande für Lienz und dessen Politik.

Lara

Empfehlung : Auswandern nach Kärnten, da können junge Menschen noch günstig Grundstücke erwerben und bauen. In Osttirol kann man sich nicht mal mehr ein Grundstück leisten.

chiller336

eine schande, solch wertvolle grünflächen zubetonieren zu lassen .... nur damit sich eigner von mietkaufwohnungen nach ablauf von den 10 jahren wieder neue, relativ günstige wohnungen leisten können. wieviel von diesen wohnungen stehen eigentlich leer? dem ganzen gehört sofort ein riegel vorgeschoben - ein einziger wahnsinn 😡😡😡😡😡

suedstadtler

Rechnungshof wo bist du ?Die Gemeinnützigen sind mehr gemein als nützlich . Siehe Entschädigung der Aufsichtsräte !!! Siehe Grundstückshortungen mit Fremdfinanzierung zu Lasten der Mieter !! Siehe x fache Inserate für freie Wohnungen. Leistbares Wohnen schaut anders aus!!

    senf

    kann mir jemand erklären - wie alte männer, so um die 80, mit mehreren pensionen - vorstands- und aufsichtsratsposten in gemeinnützigen wohnbahträgern besetzen, während junge, fähige leute mit familien oft kaum existenzen aufbauen können? die parteizugehörigkeit dieser männer ist leicht zu erraten.

      bergfex

      Derjenige geht nicht von dort, der wird von dort hinaus getragen.

      Ceterum censeo

      In Sachen Wohnbau müssen die Abgeordneten zum Tiroler Landtag - parteiübergreifend - neue Wege erarbeiten, um der Misere (die Beiträge zeigen einige Punkte auf) Herr zu werden. Den Auftrag, für uns Bürger zeitgemäß zu denken und zu handeln, haben wir bei der LT-Wahl erteilt.

    senf

    nachdem die zinsen der sparguthaben bereits im negativtrend sind und die leute dadurch zu investitionen gezwungen werden, kaufen als geldanlage imobilien und vermieten sie teuer. die politik sucht den ausweg dann im sozialen wohnbau und dieser wird dann wieder für geldanlagen missbraucht. ein teufelskreis.

      steuerzahler

      Genau so ist es! Wenn man endlich ein wenig Geld verdient hat, und für die Zukunft etwas bewahren möchte, gibt es nur mehr wenig Möglichkeiten. Sparkonto kann man vergessen, Fonds und Aktien sind riskant, aber eine Immobilie verspricht Sicherheit und Kapitalzuwachs. Nicht die Freizeit- oder Nebenwohnsitze treiben die Preise und heizen die Bauwut an, sondern die Nullzinspolitik. Das gehört beendet. Die Banken sollen wieder Zinsen verlangen, Verzinsungen anbieten und von ihrem Geschäft wieder leben können. Was jetzt läuft ist Enteignung der Bevölkerung und Bereicherung der Vermögenden.

      genaugenommen

      ganz einfach: mieten an die zinsen koppel, null Zinsen Null Miete, soll aber auch für geschäftsflächen gelten!