Etwas mehr Infizierte in Tirol, Krankenhaus-Lage stabil

In Tirol waren mit Stand Dienstagmittag 2.322 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In den vergangenen 24 Stunden kamen 213 neue positive Testergebnisse hinzu, gleichzeitig waren aber auch 186 Personen vom Virus genesen. In den Krankenhäusern kam es zu leichten Zuwächsen, insgesamt blieb die Lage dort aber stabil: 120 Corona-Patienten wurden in den Spitälern behandelt (plus drei), 25 davon auf Intensivstationen (plus zwei). Der weit überwiegende Teil der Intensivpatienten wird an der Innsbrucker Klinik betreut, nämlich 15. Vier Infizierte liegen auf der Lienzer Intensivstation. Alle anderen Spitäler haben weniger als zwei Intensivpatienten. Indes verstarb keine weitere Person mit oder an einer Covid-19-Erkrankung.

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3 Postings bisher
spitzeFeder

So einen kalmierenden Bericht habe ich hier schon lange nicht mehr gelesen. Es wird nicht mehr allzulange dauern, dann wird auch Österreich in der Verstorbenen-Zahl fünfstellig. Der Statistiker der Nation, Erich Neuwirth, grüßt mit visualisiertem Eindruck dieser Zahl: https://twitter.com/neuwirthe/status/1374363801735340032

Eigentlich schade, dass https://www.dolomitenstadt.at/ es immer noch nicht zulässt, klickbare Links in den Kommentaren zu verwenden.

    wolf_c

    dazu würde ich gerne an einen -dolomitenstadt- artikel von vor beinahe einem jahr erinnern, in dem der erste todesfall in lienz etwas genauer beschrieben wird. und das 'grippe' nimma vorkommt und dieselben massnahmen gegen covid nicht viel helfen ist doch interessanter wie interpretationsbedürftige über-und untersterblichkeitsstatistiken? und auf keinen fall möchte ich den aktuellen virus verharmlosen, und niemand sollte angst davor haben müssen, jedoch finde ich ein respektvolles -kennenlernen- desselben wichtiger wie den 'totalen krieg' dagegen. abschliessend: wie würde er statistisch korrekt einzuordnen sein, wäre der grenz-herzpatient durch die verzögerung an der grenze gestorben: corona-toter oder nicht???

    ErsteHilfe

    Die tatsächlichen Zahlen der Corona-Patienten in den Tiroler Spitälern geben keinen Anlass zur Panik und taugen leider nicht als Stoff für Angst-Erzeugungs-Artikel. Den Beitrag als absichtlich "kalmierend" zu kritisieren ist daher sachlich nicht richtig.