Franz Schuberts „Winterreise“ im Kultursaal Anras

Einer der bedeutendsten Liederzyklen der deutschen Romantik kommt am 29. Oktober zur Aufführung.

Franz Schubert komponierte die „Winterreise“ im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem Tod. Alec Avedissian und Tommaso Turchetta führen den Liederzyklus für Singstimme und Klavier am 29. Oktober in Anras auf.

Winterreise, op. 89 von Franz Schubert, gilt als einer der Höhepunkte der Gattung Liederzyklus und des Kunstlieds. Dargeboten wird die Winterreise am Samstag, 29. Oktober 2022, um 19.30 Uhr (Sektempfang ab 19.00 Uhr) im Kultursaal Anras von zwei renommierten Mitgliedern des Tiroler Symphonie Orchesters Innsbruck: dem Bariton Alec Avedissian und Tommaso Turchetta, der ihn am Klavier begleitet.

24 Lieder sind es insgesamt. Keine zusammenhängende Geschichte, sondern Ausdruck der Stimmungen eines von Liebeskummer geplagten jungen Wanderers. Schon die Titel wie Gefror’ne Thränen, Einsamkeit oder Letzte Hoffnung lassen erahnen, dass es um Verlust geht und um Trauer, um Resignation und Verzweiflung. Und doch ist die Winterreise eines der am meisten eingespielten Werke der gesamten Musikliteratur. Denn die Musik ist überwältigend, schmerzhaft und dabei so schön; der Zyklus selbst eine der großartigsten Einheiten von Wort und Ton, die das 19. Jahrhundert hervorgebracht hat. Schuberts atemberaubende Schlichtheit berührt und bewegt. Wohl auch, weil der zu der Zeit schon schwer kranke Franz Schubert in den Texten der WINTERREISE sein eigenes Leiden wiederfand.

Eine Veranstaltung des Anraser Kulturfensters in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landestheater. Zur Online-Ticketreservierung!

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MagdaLe

Toll, dieses Konzert werde ich mir sicher anhören! Man muss überhaupt Anras und Heinfels zu den interessanten Konzerten bis jetzt (und hoffentlich in Zukunft auch noch) gratulieren.

 
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