Am Donnerstag, 14. Mai 2026, 17.00 Uhr eröffnet Karl Berger vom Volkskundemuseum Innsbruck im Anraser Pfleghaus die Ausstellung „In Memoriam – Anras damals“, die einen Blick in die kulturhistorische Vergangenheit des Ortes wirft. Karl Maister, der die Geschichte von Anras mit großer Sorgfalt aufarbeitete, schrieb in den Osttiroler Heimatblättern im Jahr 1926: „Das eigentliche Dorf Anras zeigt im Kern seiner Anlage ausgesprochen romanischen Charakter: Die Häuser regellos und dicht ineinander gedrängt, ohne eine eigentliche Dorfgasse entstehen zu lassen. Vom Titsch aus gesehen, scheinen sich die Dächer wie Dachschindeln übereinander zu schieben. Die drei Dörfchen Anras, Asch und Ried werden in Osttirol nur noch von Obertilliach übertroffen.“ Neben den alten Ansichten der Bauernhöfe werden in der Ausstellung auch viele Bilder von Handwerk und Arbeiten auf dem Feld gezeigt.
Weitere Besichtigungstermine: 15. / 17. / 22. / 23. und 24. Mai, jeweils von 15.00 bis 18.00 Uhr
