Mit „Alles fühlt“ legt der Philosoph und Biologe Andreas Weber ein Werk vor, das die Grenzen zwischen Naturwissenschaft, Poesie und Empfindungslehre neu vermisst. Weber beschreibt das Lebendige als ein Gewebe aus Resonanzen: Wahrnehmen heißt Teilnehmen, Fühlen heißt Weltbeziehung. Seine Sprache verbindet sinnliche Genauigkeit mit philosophischer Tiefe und lädt dazu ein, Natur nicht als Objekt, sondern als Gegenüber zu verstehen.
Beate Himmelstoß, langjährige Rundfunkredakteurin, Sprecherin und eine der markantesten Stimmen des Bayerischen Rundfunks, führt am Mittwoch, 23. September 2026 um 19.00 Uhr in dieses Buch ein und liest ausgewählte Passagen. Mit ihrer klaren, warmen und zugleich analytischen Art macht sie Webers Denken hörbar – die poetische Intensität, die radikale Empfindsamkeit, die Einladung zu einem anderen Verständnis des Lebendigen.
Im Anschluss an die Lesung gibt es Getränke und Brötchen. Zusammensein und Gespräche sollen den Abend ausklingen lassen …
