„Suizid. Was beginnt, wenn jemand sein Leben beendet?“

Wenn es einem den Boden unter den Füßen wegzieht und (fast) alles ins Wanken gerät. So fühlt es sich an, wenn sich ein nahestehender Mensch das Leben genommen hat. Und doch: das Leben geht weiter: Aber wie kann man wieder tragfähigen Boden unter den Füßen finden? Wie kann man einen Weg aus er Spirale von Schuld und Scham finden?

Zum zweiten Mal veranstaltet die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft gemeinsam mit den Psychosozialen Zentren Tirol und dem Haus der Begegnung am Samstag, 25. April 2026, einen Tag für Angehörige und Interessierte nach Suizid. Der Tag bietet Gelegenheit für Information, Zeit um Raum für Stärkendes und vor allem für den Austausch mit anderen Betroffenen, wie eine Teilnehmerin nach dem Tag erzählte: „Es tut gut zu erleben, dass das Thema endlich sichtbar gemacht wird. Obwohl der Suizid unseres Sohnes schon mehrere Jahre zurück liegt, tat es gut, von der Referentin Chris Paul zu hören, dass es völlig normal ist auch nach längere Zeit noch schwere Tage zu erleben. Und das Schönste war zu erleben, dass wir mit unserem Schicksal nicht alleine sind. Vielleicht ist das sogar das Hilfreichste.“

Hier der Link zum Programm und zur Anmeldung.

Foto: Tiroler Hospiz Gemeinschaft / Felix Müller