Theatergruppe Gailtal: „Paolo Santonino“

Ein Sittenbild nach den Reisetagebüchern des Paolo Santonino, dramatisiert von Engelbert Obernosterer. (Regie: Werner Wölbitsch)

Laut Santoninos Reisetagebuch trat der Bischof von Caorle mit seinem Gefolge am 29. September 1485 seine Visitationsreise von San Daniele aus nach Norden an.  Am 1. Oktober überquerte die Reisegruppe zu Pferd den Plöckenpass, den Santonino als „schwer passierbar, steil, felsig und auf jede Art für Menschen und Pferde unwegsam“ beschrieb. Mehrere Male nächtigte der hohe Besuch in Mauthen, von wo aus das Lesachtal, das Drautal und Osttirol besucht  wurden. Dann führte die Visitationsreise das Gailtal abwärts bis Hermagor, ins Gitschtal bis zum Weißensee. Kirchen herrschaftlich gehörte das Gebiet damals (bis zur Drau) zum Patriarchat von Aquileia, nördlich davon zum Erzbistum Salzburg. Die weltliche Macht teilten sich die Grafen von Görz, Ortenburg und Cilli mit ihren Lehen von den Habsburger Kaiser.

Das Stück „ Paolo Santonino“ mit dem gezeichneten Sittenbild der Vergangenheit, gespielt von der ambitionierten Theatergruppe Gailtal! Foto: Hans Jost

Nach der Premiere im Schloss Möderndorf finden die zweite und die dritte Aufführung in der Spitalskirche in Lienz statt: am 13. und 14. August 2026 jeweils um 20:30 Uhr!

Die Tickets sind online erhältlich.