Auf vier Rädern zur Karlsbader Hütte?

Wenn es nach Werner Frömel, Aufsichtsratschef des Tourismusverbandes Osttirol und Obmann der „Alpinplattform Lienz“ geht, wird es in Zukunft auf die Karlsbader Hütte einen Shuttleservice für gehbehinderte und ältere Menschen geben.

Bis jetzt konnte man das Ziel vieler Alpinisten in den Lienzer Dolomiten ab der Dolomitenhütte nur zu Fuß locker in etwa zwei Stunden erreichen. Die Zufahrtsbeschränkungen sind momentan streng und machen nur beim Hüttenwirt, dem Bundesheer und der Agrargemeinschaft Tristach eine Ausnahme.

Diese Bestimmungen sollen laut Werner Frömel in Zukunft etwas gelockert werden. So ist geplant, dass abends und morgens, je nach Bedarf ein Bus auf die Hütte fahren soll, der gehbehinderte Menschen oder Familien mit kleinen Kindern hinaufbringt, um ihnen einen Aufenthalt in der schönen Bergwelt zu ermöglichen.

Standen am Wochenende noch viele Stimmen dem Vorschlag Frömels kritisch gegenüber, wird heute schon konkret über einen „Dolomiten-Gipfel“ mit allen Beteiligten gesprochen. So soll nach einer internen Ausschusssitzung der Agrargemeinschaft Tristach eine gemeinsame Sitzung der Agrargemeinschaft als betroffener Grundbesitzer, der Sektion Karlsbad des Deutschen Alpenvereins, der Alpinplattform und des Tourismusverbandes stattfinden.

Horst Wagner, Vorsitzender der Sektion Karlsbad gibt jedoch zu bedenken, dass voher noch einige Detailfragen, die die Haftung oder die Wegeerhaltung  betreffen, geklärt werden müssten. Denn schon einmal wurde über eine Öffung der Dolomitenhütte bis zur Insteinalm diskutiert, konkretisiert wurde der Vorschlag jedoch nie.

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