Was hat eine Gießkanne mit Eishockey zu tun?

Durch anhaltend niedrige Temperaturen kann die Lienzer Kunsteisanlage in Betrieb gehen.

Am Donnerstagabend trafen sich die Eishockeyspieler des UEC Lienzer Sparkasse auf dem Eislaufplatz der Dolomitenstadt, der zu diesem Zeitpunkt im Prinzip noch keiner war. Das Eis in Lienz friert traditionsgemäß spät. In den kommenden Stunden soll sich das ändern. Bewaffnet mit Krepppapier, Maßband und Gießkannen machten sich die Sportler daran, ihre künftige Spielwiese vorzubereiten.

Es ging ans Tüffteln und Rechnen, bis spät in die Nacht wurde gewerkelt und so mancher Eishackler holte sich kalte Füße ganz ohne Schlittschuhe. Die „Blaue“ Abseitslinie wurde akribisch genau vermessen, Kreise gezogen und Torräume eingezeichnet, mit rotem und blauem Papier ausgelegt und mittels Gießkanne vorsichtig eingeeist. Anschließend wurde bis in die Morgenstunden mit dem Feuerwehrschlauch das Wasser schichtweise am Platz aufgetragen.

Nicht nur die Eishockeyspieler profitieren vom Tiefgefrorenen, auch bei der Lienzer Bevölkerung hat das Warten ein Ende und man freut sich auf den Publikumslauf, der ab heute Samstag, 13. November, auf der Kunsteisbahn Lienz wieder möglich ist.

Fotos: Brunner Images
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