Monokel zeigt: „Das Schmuckstück“

Eine spritzige Emanzipationskomödie von François Ozon am 7. Juli im CineX

Mit seinem neuen Film „Das Schmuckstück“ ist François Ozon („8 Frauen“, „Swimming Pool“) ein kleines Juwel gelungen: Eine leichtfüßige und unterhaltsame Komödie, die gleichzeitig eine Hommage an Frankreichs Grande Dame Catherine Deneuve ist. Als literarische Vorlage diente das Bühnenstück „Potiche“, lose übersetzt „Die Vorzeige-Hausfrau“.

MONOKEL zeigt „Das Schmuckstück“ am Donnerstag, den 7. Juli um 18.15 Uhr und 20.30 Uhr im CineX in Lienz. Hier geht’s zur Kartenbestellung.

"Das Schmuckstück" - die ultimative Bühne für Catherine Deneuve, die wiedereinmal eine Sternstunde ihrer Karriere abliefert und beweist, dass sie immer noch die Grand Dame des europäischen Kinos ist.

Kurzinhalt: Madame Suzanne (Catherine Deneuve), Gattin des Regenschirmfabrikanten Pujol (Fabrice Luchini), fühlt sich unnütz und vernachlässigt. Auch ihr Mann Pujol sieht in Suzanne lediglich ein dekoratives Schmuckstück – hübsch anzuschauen, aber ohne jegliche Funktion. Viel lieber vergnügt er sich mit seiner Geliebten oder im Nachtclub, beutet die Arbeiter in seiner Fabrik nach Kräften aus und fühlt sich ganz wie ein Grandseigneur. Doch das Spiel hat ein jähes Ende, als Pujol einen Herzanfall erleidet. Suzanne übernimmt kurzerhand die Leitung der Fabrik, verordnet Wohlstand für alle und verbündet sich mit dem örtlichen Abgeordneten der kommunistischen Partei, Monsieur Babin (Gérard Depardieu), mit dem sie vor langer Zeit eine Romanze hatte. Und schon bricht die künstlich errichtete, wunderschöne Fassade zusammen.

Trailer zum Film:

Pressestimme: „Catherine Deneuve spielt die achtlos ausrangierte Gattin eines Kotzbrocken, die sich in den späten siebziger Jahren zur spätberufenen Amazone wandelt. Unterstützt wird die Deneuve dabei von einem famosen Ensemble, mit höchst ansteckendem Vergnügen. ‚Das Schmuckstück‘ hat alles, was eine gute Komödie braucht: Tempo, Dialogwitz, Überraschungen und jede Menge Lust an dramaturgischer Übertreibung, in der auch ungemütlichere Wahrheiten erst richtig aufblitzen.“ (Der Tagesspiegel)

Bild/Text: Filmladen


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