Die Kinderstadt öffnet wieder ihre Pforten

Am 25. Juli geht’s los. Erwachsene müssen leider draußen bleiben.

v.l. Silvia Tauchmann, Birgit Gritzer, Monika Papesh, Elisabeth Blanik und Valentin, der Kinderstadt-Bürgermeister des Vorjahres.
v.l. Silvia Tauchmann, Birgit Gritzer, Monika Papesh, Elisabeth Blanik und Valentin, der Kinderstadt-Bürgermeister des Vorjahres.

Nach der allseits positiven Resonanz im letzten Jahr wird die Kinderstadt auch heuer wieder in der Tennishalle Lienz vom 25. Juli bis 12. August stattfinden.

20 MitarbeiterInnen betreuen maximal 250 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 15 Jahren von Montag bis Freitag, jeweils 9 – 17 Uhr. Zum Preis von 7 Euro (Mahlzeiten inbegriffen) bieten die Kinderfreunde eine qualitative Erfahrung für Eltern und ihre Kinder. Es lockt allerhand Neues.

Ein Trainer wird den Jugendlichen den verantwortungsvollen Gebrauch von Handy, Taschengeld & Co auf spannende Weise näherbringen. Im Fit Mobil zeigt eine Dietologin, wie es wirklich funktioniert mit gesunder Ernährung. Heuer auch neu: Eine betreute Kleinkindgruppe für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Rudi Seiler hat mit einer Hauptschulklasse einen Werbespot für die Kinderstadt produziert, der schon jetzt Lust auf mehr macht.

Prominente Fangemeinde

Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und AK-Kammerrat Walter Hofer sind Teil der großen Kinderstadt-Fangemeinde. Als Eltern durften sie bereits im letzten Jahr die unschlagbaren Vorteile des Projekts nützen. Blanik sieht hier einen ersten Schritt hin zur ganztägigen Kinderbetreuung. Die Effektivität betont auch der 10-jährige Valentin, Kinderstadt-Bürgermeister des Vorjahres. Er weiß, dass die Kinder durch den geregelten Ablauf auch Integration und Zuammenarbeit erlernen. Die „Knete“ mit der die Gehälter ausbezahlt werden, wurde von einer Volksschulklasse eigens für die Kinderstadt entworfen.

Von  Kindern für Kinder

Monika Papesh, Projektleiterin, teilt die Begeisterung ihres Sohnes Valentin: „In der Kinderstadt macht Arbeiten Spaß!“ Die Jobangebote sind vielfältig und ändern sich täglich. Von verschiedensten Angeboten wie der Arbeit als Feuerwehrmann, Bäcker oder dem Besuch der Uni bis hin zur Bürgermeisterwahl, führt die Kinderstadt auf spielerische Weise an ein florierendes Arbeits- und Wirtschaftssystem heran, das unmittelbar an die Lebensrealität anknüpft.

Wie wichtig ein frühes Heranführen an die Praxis und das Entdecken der eigenen Interessen und Talente sind, weiß Sponsorin Silvia Tauchmann, Geschäftsführerin von Kika Nußdorf/ Debant, die Orientierungslosigkeit von Jugendlichen  bei der Berufswahl mit Sorge betrachtet.

„Nicht zu vergessen ist die wertvolle Arbeitspraxis, die junge Menschen, die in der Stadt als BetreuerInnen arbeiten, erlangen“, betont Birgit Gritzer, Obfrau der Ortsgruppe Lienz. Zum Ende der Woche hin wird es jeweils ein Fest geben, an dessen Planung und Gestaltung sich alle Kinder beteiligen dürfen.

Helfende Hände und Sponsorn sind herzlich willkommen.

Zur Kinderstadt-Website.

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