Über St. Jakob brennt der Zirbenwald

Feuerwehren mit Heli-Unterstützung seit Stunden im Einsatz.

Seit den Nachmittagsstunden des 23. August brennt auf ca. 2000 Metern Höhe der Zirbenwald der „Hinteren Trojeralm“ im Gemeindegebiet von St. Jakob. Ein Steilhang mit einer Fläche von ca. 10 Hektar ist betroffen, etwa acht Hektar sind bereits abgebrannt. Während der Nacht waren Löscharbeiten noch nicht möglich. Seit 5.30 Uhr ist die Feuerwehr St. Jakob mit 35 Mann und vier Löschfahrzeugen im Einsatz, verstärkt durch 14 Männer der Feuerwehren St. Veit und Hopfgarten und einem Lastzug samt Löschwasserbehälter der FW Nikolsdorf. Auch Mitarbeiter des Maschinenrings kämpfen gegen die Ausbreitung des Brandes im extrem trockenen Waldgebiet.

Im  steilen Gelände ist Löschwasser nur per Hubschrauber an den Brandherd zu bringen, dazu wurde die „Libelle Klagenfurt“ zur Unterstützung angefordert. Die Feuerwehrleute können sich nur über Funk verständigen. Ein funktionierendes Handynetz gibt es in diesem Gebiet nicht. Zudem ist das Gelände so steil, dass Bergretter die Feuerwehrleute zu den Brandherden abseilen müssen.

Mittlerweile geklärt scheint die Brandursache zu sein: Die Almgemeinschaft Trojeralm und die Nationalparkverwaltung hatten Mitarbeiter des Maschinenrings beauftragt, Strauchbewuchs von Weideflächen zu entfernen, zu sammeln und die Haufen kontrolliert abzubrennen. Dabei geriet bei aufkommendem Wind eines der Feuer außer Kontrolle.


(Bilder EXPA/J.Feichter)

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