Erfolgreiche „Musik in kleinen Gruppen“

Fünf Gruppen für Landeswettbewerb qualifiziert.

Positiv beeindruckt von der Leistung und voll des Lobes über das Niveau an den Musikschulen Osttirols ist die Jury des Bezirkswettbewerbes der Osttiroler Musikbezirke „Musik in kleinen Gruppen“, der am 12. Februar im Kultursaal Nußdorf-Debant veranstaltet wurde. Die äußerst hohe Klasse der Jungmusikanten zeigt sich am Ergebnis: von den sieben teilnehmenden Gruppen qualifizierten sich fünf für den Landeswettbewerb am 21. April.

Zur Förderung des Ensemblemusizierens in den Musikkapellen werden im zweijährigen Rhythmus solche Wettbewerbe auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene durchgeführt. Es gilt, eine gewisse Punkteanzahl zu erreichen, um in die nächste Runde zu kommen. Die Mindest-Qualifikationspunkteanzahl und damit magische Grenze von 90 Punkten erreichten bei diesem Bewerb erstaunliche fünf Gruppen – und das war noch nie der Fall. Die erfolgreichen Gruppen sind: das Klarinettentrio MaStJo (Martin Schneider, Stefanie Ebner, Johanna Bucher) aus der Altersstufe Junior, das Trompetentrio Siflora (Simon Leiter, Florian Ortner, Raphael Fürhapter) aus der Altersstufe A sowie aus der Altersstufe B die Gruppe Hornx3 (Andreas Mattersberger, Matteo Dallavia, Manuel Monitzer), die Querflöten-Gruppe Visle (Viktoria Mair, Isabell Waldner, Lea Gaschnig) und aus der Altersstufe C das Klarinettenquartett Innervillgraten (Dominik Schett, Maximilian Senfter, Romed Lanser, Valentina Lanser).

Den Bewerb „Musik in kleinen Gruppen“ gibt es schon seit 1975. Vor zwei Jahren konnte der Contest jedoch aus verschiedenen Gründen nicht durchgeführt werden. Daher bedeutete der heurige Bewerb für die Osttiroler Musikbezirke (Lienzer Talboden, Iseltal, Pustertal-Oberland) wieder einen Neustart. Die Jury bildeten diesmal der Bundesjugendreferent-Stellvertreter des Landesmusikschulinspektors des Tiroler Musikschulwesens Helmut Schmid, Thomas Steinbrucker, Lehrer an der Musikschule der Stadt Innsbruck, und Martin Rendl, Lehrer beim Tiroler Musikschulwerk. Die Bewertung erfolgt nach musikalischen Kriterien, dem Zusammenspiel, der technischen Umsetzung des Notentextes, aber vor allem, so Helmut Schmid, muss die Musik „berühren“.

Dolomitenstadt-Kameramann Peter Werlberger begleitete den Event mit seiner Kamera und brachte folgendes Video mit:

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