RGO-Arena bebte zu Sub Movements Beats

Andrang und Stimmung beim DJ-Topevent am „Freitag den 13.“

Schlechtes Wetter passt zu einem Event das „Freitag der 13.“ heißt und Regen hinderte die Partygäste des Lienzer DJ-Vereines „Sub Movement“ auch nicht daran, schon früh am Parkplatz der RGO-Arena Lienz auf den Einlass zu warten. Es hatte sich herumgesprochen, dass die Vorverkaufskarten innerhalb kürzester Zeit reißenden Absatz fanden. Umso größer war der Andrang auf die Abendkassa.

Sub Movement, das sind Simon Bodner, Phillip Plattner, Max Oblasser, Jan Gatterer und Timo Musar. Die vier DJs kennen sich seit ihrer Kindheit und hatten irgendwann die Idee, mit tatkräftiger Unterstützung einiger Freunde einen Verein zu gründen, der sich auf die Musikrichtungen Drum `n` Bass, Dubstep und Neurofunk spezialisiert.

Wir fragen die Jungs, ob sie viel üben, vor ihren Auftritten? „Für uns ist es weniger Training als Spaß“, erklärt Jan Gatterer, „wir treffen uns etwa vier Mal pro Woche um aufzulegen, empfinden diese Zeit aber nicht als Pflicht, sondern als Gaude“. Regelmäßig aufzulegen sei aber wichtig für einen guten DJ, neben musikalischer Leidenschaft und einem guten Gehör.

Seit zehn Jahren mixt der Verein lässige Beats auf verschiedensten Parties in Wien, Graz, Klagenfurt und anderen Städten. Und in letzter Zeit gelingt es auch immer wieder, gemeinsam mit DJ-Freunden und Gleichgesinnten aus ganz Österreich gut organisierte Events auf die Beine zu stellen.

In der Arena kam das Publikum zwar erst nach ein, zwei Stunden so richtig in Fahrt, als die Betriebstemperatur in der Halle aber erreicht war, legten selbst die Mauerblümchen jegliche Schüchternheit ab und die DJs heizten mit gutem Sound die Stimmung bis zum Siedepunkt an. Headliner „Mefjus“ brachte schließlich die neu gebaute Halle unter den Füßen des Publikums zum Beben und weitere Gäste wie „Push Forward“ oder „ErnestOr“ holten selbst die eingefleischtesten Tanzmuffel aus ihren Ecken.

Wie bei jeder größeren Veranstaltung entstand im Laufe des Abends die eine oder andere „Unruhe“, aber eine konsequente Security und ein gut funktionierendes Team von Freunden, Bekannten und Mitgliedern von Sub Movement brachten auch Freitag, den 13., problemlos über die Runden.

„Für uns ist es das Wichtigste den Leuten zu gefallen, denn allein durch die Unterstützung unserer Zuhörer können wir es schaffen nach oben zu kommen.“ – Sub Movement

Fotografiert hat Dang Tran.

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1 Posting bisher
seppl17 vor 5 Jahren

Dass heutzutage jede Veranstaltung den gesamten Talboden mit lärm (besonders der Bass) belästigen muss ist wohl eine Erscheinung der Gegenwart. ob die RGO Arena die richtige Widmung hat ist zu hinterfragen – oder wurde sie Widmung nur falsch verstanden, es waren ja sehr viele "Rindviecher" in der Arena.