Interview mit Marc van Vliet von „Tuig“

Die Holländer begeistern Freitag und Samstag in der Duregger Schmiede.

Marc van Vliet im Gespräch mit Dolomitenstadt. Fotos: Ramona Waldner

„Die heutige Vorstellung war auch für uns eine kleine Premiere. Obwohl es die Show schon seit fünf Jahren gibt, haben diesmal neue Schauspieler das erste Mal in der Aufführung mitgewirkt.“ erzählt Marc van Vliet, Schöpfer von Tuig im Dolomitenstadt- Interview.

„Schraapzucht“, die Darbietung der Holländer sei eine Metapher auf das eigene Leben, aber auch auf die Konsumgesellschaft, die Geschichte und die politische Situation in vielen Ländern. „Man fängt klein an und will dann immer mehr, bis man die Entwicklungen irgendwann nicht mehr kontrollieren kann und feststellt, dass es einem nicht mehr möglich ist, mit den Konsequenzen des eigenen Handelns zu leben.“

Die Choreographie der Show, aber auch das phantastische, überdimensionale Holzpuppentheater hat der Holländer selbst kreiert.

„Wir reisen zwar immer mit dem selben Equipment, aber dass sich unsere Installation so vollendet in die Umgebung einfügt wie hier in der Duregger Schmiede kommt wirklich selten vor. Sogar die verschiedenen Hölzer ergänzen sich. Es wirkt so als hätte unsere Konstruktion schon immer hier gestanden und würde einfach hierher gehören.“

Fotos: Ramona Waldner

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