Volksbanken Osttirol und Gailtal fusionieren

Die starke Regionalbank „Volksbank Osttirol-Westkärnten eG“ entsteht.

Die Volksbanken in Osttirol und im Gailtal fusionieren.
Ing. Carl Gressel und Dr. Leo Gomig, die Vorsitzenden des Aufsichtsrates.

Die Volksbanken Osttirol und Gailtal bündeln ihre Kräfte und bilden gemeinsam eine Bank in optimaler Größe für die Region. „Mit dieser Entscheidung haben wir gute Nachrichten für unsere Kunden, unsere MitarbeiterInnen und die Branche“, erklären Dr. Leo Gomig und Ing. Carl Gressel, die Vorsitzenden des Aufsichtsrates. Auf Vorschlag der Vorstände und Aufsichtsräte haben die Generalversammlungen beider Banken die Verschmelzung zum 31. Dezember 2013 beschlossen.

„Das Wirkungsgebiet dieser neuen regionalen Volksbank deckt sich mit dem geografischen, sozialen und wirtschaftlichen Alltag und Empfinden der Bevölkerung in diesem Raum“, erklärt Vorstandsvorsitzender Mag. Hansjörg Mattersberger. Neben Osttirol bilden das Mölltal, das Drautal ab Greifenburg, der Weißensee, Gail- und Lesachtal aber auch Teile des Südtiroler Pustertales eine in vieler Hinsicht miteinander verwobene Region, die jetzt ein Geldinstitut mit dem selben Wirkunsradius hat. Rund 100.000 Menschen leben in dieser Region. Mattersberger: „Während andere schrumpfen, setzen wir auf Wachstum und stellen die regionale Versorgung mit Bankdienstleistungen sicher.“

Eine gewachsene, in vielen Bereichen verflochtene Region mit fast 100.000 Menschen ist Einzugs- und Arbeitsgebiet der neuen Volksbank.

„Volksbank Osttirol-Westkärnten eG“ wird die neue Bank heißen und so die Bundesländer übergreifende Marktphilosophie schon im Namen tragen. „Mit diesem Schritt haben wir die ideale Regionalbankgröße. Wir bleiben überschaubar und werden groß genug, um auch für übermorgen wettbewerbsfähig zu sein“, erklärt das neue Vorstandsteam. Die Bank will eine gesunde Wachstumsstrategie in der Region verfolgen, Kräfte bündeln und Synergien nutzen.

Wichtig ist den Vorständen, dass kein Mitarbeiter durch die Fusion seinen Arbeitsplatz verliert. Mattersberger: „Die Effizienzsteigerung erfolgt zur Gänze aus natürlichen, pensionsbedingten Abgängen der nächsten Jahre.“ Damit würden bestehende Arbeitsplätze abgesichert und mit einer Wachstumsstrategie die Grundlage für neue geschaffen.

Die Volksbank Osttirol-Westkärnten eG ist künftig die größte Regionalbank in Osttirol und Oberkärnten. Sie wird ihre Zentrale in Lienz haben, mit zwei Geschäftsstellen in der Dolomitenstadt und Niederlassungen in Matrei i.O., Heinfels, Kötschach-Mauthen, Gundersheim und Hermagor. Zudem gibt es eine „Drive-In-Filiale“. Zusätzliche Geschäftsstellen könnten dazukommen.

Die Osttiroler Volksbank ist mit 42 Jahren die jüngste in Österreich, beschäftigte 2012 51 Mitarbeiter und erzielte eine Bilanzsumme von 292 Mio. Euro. Die Regionalbank im Gail- und Lesachtal gibt es bereits seit 91 Jahren. Sie beschäftigt 21 Mitarbeiter bei einer Bilanzsumme von 100 Mio Euro.

Und das sind die Daten der neuen, fusionierten „Volksbank Osttirol-Westkärnten eG“:

  • 
70 MitarbeiterInnen
  • 
5.300 Mitglieder
  • € 400 Mio. Bilanzsumme
  • 
€ 310 Mio. Kundenkredite
  • € 300 Mio. Einlagen
  • € 76 Mio. Kundenwertpapierdepot
  • € 33,4 Mio. Eigenmittel
  • 13,65 % Eigenmittelquote
Dieses Team führt die fusionierte Bank: Dir. Mag. Peter-Paul Groder (Vorstand), Dir. Mag. Wolfgang Winkler (VS-Vors.-Stellvertreter), Dir. Mag. Hansjörg Mattersberger (Vorstandsvorsitzender) und Dir. Peter Bernik (Vorstand).

Geführt wird die neue Bank von folgendem Vorstandsteam: Dir. Mag. Hansjörg Mattersberger (Vorstandsvorsitzender), Dir. Mag. Wolfgang Winkler (VS-Vors.-Stellvertreter), Dir. Mag. Peter-Paul Groder (Vorstand), Dir. Peter Bernik – Vorstand (bis 31.12.2014).

Kundenpartnerschaft und Regionalität

Als „Nummer 1 in der Kundenpartnerschaft“ will die neue Regionalbank überzeugen. Zugleich steht Regionalität im Zentrum der Bankstrategie: „Der Blick auf die Eckdaten belegt, dass wir kerngesund und wirtschaftlich stark sind,“ unterstreichen die Vorstände. „Das nützt der gesamten Region. Mit uns anvertrauten Spareinlagen können wir Kredite an Unternehmen und Menschen unserer Heimat vergeben. Dieser lokale Wirtschaftskreislauf fördert die Entwicklung der Region, schafft Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze. Es ist eine gesunde Art zu wirtschaften.“

Fundament dieser Regionalität ist die unternehmerische Selbstständigkeit der Volksbank Osttirol-Westkärnten eG. Die Bank gehört 5.300 Mitgliedern aus allen Bevölkerungsschichten. Jeder kann Miteigentümer werden. Direktor Mattersberger: „Damit werden alle Entscheidungen von Menschen aus der Region getroffen, Menschen, die sich vor Ort auskennen und mit denen man reden kann. Das bringt Nähe, garantiert Augenmaß und Handschlagqualität.“

Weitere Informationen:


www.volksbank-osttirol.at
www.volksbank-gailtal.at