E-Scooter der HTL-Lienz im Renneinsatz

In St. Veit landeten die Osttiroler Schüler nicht auf den vorderen Rängen.

Thomas Mandler, Berthold Steiner, Marcus Neunhäuserer und Lukas Niedertscheider erreichten mit ihrem Flitzer als Team „Taca“ Rang Zwei im Designbewerb.

Die Initiative „Lebensland Kärnten“ lud Anfang Juli zum „E-Scooter Cup 2013“ nach St. Veit an der Glan. Zwölf Teams aus fünf Kärntner Schulen und der Lienzer HTL gingen mit „getunten“ E-Scootern und dem Ziel an den Start, mit möglichst wenig Energie möglichst schnell den Rundkurs zu absolvieren.

Die Schüler planten, designten, bohrten und schraubten Monate an ihren Zweirädern, um aus handelsüblichen E-Scootern energiesparende Rennmaschinen zu entwickeln. „Da das Reglement recht streng ist, darf man weder Motor noch Akkus verändern. Deswegen gestaltet sich das Tuning schwierig“, erzählt der Teamleiter des Lienzer Teams „Taca“, Lukas Niedertscheider. Er ist Motorsportler und fährt auch im Suzuki-Cup, hat also einiges an Erfahrung. Gewichtsreduktion war bei „Taca“ die Devise – und Aussehen. „Wir legten unseren Schwerpunkt mehr auf's Design“, erklärt Berthold Steiner, Teamkollege von Niedertscheider.

Am 3. Juli war es dann soweit. Mit Rennanzügen, Werkzeug für die Boxengasse und den umweltschonenden Flitzern reisten die „Tacas“ und das Team „E-Volution“ nach St. Veit, um sich mit den Kärntner Kollegen zu messen.

45 Runden mussten auf dem ÖAMTC Testgelände mit mindestens vier verschiedenen Fahrern je Team absolviert werden. Wer als Erster die Ziellinie überquerte, durfte den Siegespokal und einen Scheck über 800 Euro mit nach Hause nehmen.

Andreas Oberluggauer, Manuel Wilhelmer, Armin Hofmann und Johannes Erlacher vom Team „E-Volution“. Sie mussten das Rennen wegen eines technischen Defekts vorzeitig abbrechen.

Für die zwei heimischen Teams lief der Wettkampf nicht nach Wunsch. Wegen Problemen mit dem Gashebel ging das Team „Taca“ mit einer Verspätung von acht Runden ins Rennen. Die Kollegen vom Team „E-Volution“ traf es noch härter. Nach einem technischen Defekt mussten sie den Bewerb nach halber Distanz abbrechen.

Zumindest ein Trostpflaster gab es im parallel ausgetragenen Wettbewerb um das schönste Scooter-Design. Dort holte die „Taca“-Truppe mit ihrem stylischen Rennroller den zweiten Platz.

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