Interregprojekt: Mentoring für Frauen in Osttirol

Erfahrungs- und Gedankenaustausch auf ehrenamtlicher Basis.

Ulrike Madritsch, Designerin Barbara Widemair, Ärztin Daniela Zoier und RMO-Geschäftsführer Michael Hohenwarter erklären, wie "Mentoring" funktioniert. Foto: Ramona Waldner
Ulrike Madritsch, Designerin Barbara Widemair, Ärztin Daniela Zoier und RMO-Geschäftsführer Michael Hohenwarter erklären, wie „Mentoring“ funktioniert. Foto: Ramona Waldner

Auf den ersten Blick wirkt das Projekt ein wenig abstrakt, das die Regionen des Alpenraumes von Kärnten und Salzburg über Tirol und Südtirol bis ins Friaul und nach Udine unter dem Titel „Frauen entscheiden – Donne che decidono“ mit rund 700.000 Euro EU-Förderung derzeit umsetzen. Heruntergebrochen auf die lokale Ebene wird es verständlicher und greifbarer. Zunächst das Ziel: „Im doch recht männlich geprägten Alpenraum soll der Frauenanteil in Entscheidungsgremien, Institutionen, Unternehmen und Projekten erhöht werden“, erklärt RMO-Geschäftsführer Martin Hohenwarter. Das Amt der Landesregierung hat einen eigenen Fachbereich „Frauen und Gleichstellung“ der gemeinsam mit dem RMO an der Erreichung dieses Zieles arbeitet. Ein Weg dazu ist „Mentoring“, die ehrenamtliche Begleitung und Beratung von Frauen, die etwas bewegen wollen durch Expertinnen, die ihnen dabei helfen. Die Hilfe kann guter Rat sein, Gedankenaustausch oder andere Formen des Beistands. Verantwortlich für die Umsetzung vor Ort in Osttirol ist Ulrike Madritsch, Expertin in Sachen Regionalmanagement. Sie hat bislang 15 Paare aus MentorInnen und „Mentees“, also engagierten BegleiterInnen und ebenso engagierten Schützlingen zusammengebracht. Bei einer Pressekonferenz am 27. August im Lienzer Gösserbräu erklärten die Projektleiterin und Projektteilnehmerinnen, wie „Mentoring“ funktioniert.

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