Sexten als letzte Station des „Alpen Trail“

300 km in sieben Etappen bestritten Fahrer und Schlittenhunde an neun Renntagen.

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Seriensieger Heini Winter aus Deutschland konnte sich mit seinem Gespann in der „8-Hundeklasse“ zum 11. Mal den Titel „Alpen Trail Champion“ sichern. Foto: Philipp Brunner

„Solch traumhafte Bedingungen hat man sicher selten“, berichtete Hans Rogg, einer der Veranstalter des Rennens, über die Wetter- und Streckenverhältnisse in Sexten. Die Gemeinde diente nicht nur als Ausgangspunkt für den „11. Alpen Trail“, sondern war auch die letzte Station des Hundeschlittenrennens.

Insgesamt bewältigten die „Musher“, wie die Lenker eines Hundeschlittengespanns genannt werden, eine Strecke von 300 km, die sie in sieben Etappen von Freitag, 17., bis Samstag, 25. Januar, bestritten. Die einzelnen Stationen verliefen von der italienischen Rodenecker Alm nach Prags, sowie Toblach und schließlich nach Sexten.

Dort durften sich die Fahrer und Schlittenhunde zwar über strahlenden Sonnenschein und ideale Streckenverhältnisse freuen, doch kurz vor dem Ende des „Alpen Trails“ wurde es für drei Lenker aus der „8-Hundeklasse“ eine Entscheidung auf Minuten: Die deutschen Musher Martin Dickel und Tom Andres lagen zuerst vor dem ebenfalls aus Deutschland stammenden Heini Winter, der bei der Rückfahrt von der „Nemes Alpe“ Tom Andres jedoch überholte und mit nur 20 Sekunden Rückstand hinter Martin Dickel ankam. Dieser letzte Etappensieg verhalf Heini Winter zum „11. Alpen-Trail-Champion“-Titel. Knapp fünf Minuten fehlten dem Zweitplatzierten Dickel zum Sieg. In der „6-Hundeklasse“ konnte die Norwegerin Marte Heilemann den Trail für sich entscheiden. Helmut Peer, der einzige österreichische Fahrer, beendete das Rennen vorzeitig. Welche Nationen sich sonst noch am „11. Alpen Trail“ beteiligten, zeigt die Liste mit den Ergebnissen.

Veranstaltet wird das Hundeschlittenrennen vom Alpen-Trail e.V. in Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden, wobei die Teilnehmerzahl auf 50 Fahrer begrenzt ist. Fotograf Philipp Brunner war am Samstag in Sexten dabei und lieferte die Bilder der letzten Etappe des Rennens:

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