Ausstellung „Grenzgang“: Der Erste Weltkrieg im Pustertal

Grenzüberschreitende Galerie in vier Gemeinden in Osttirol und Südtirol.

beschriftung
Einige Bürgermeister und die Organisatoren der Ausstellung. v.l.: TAP-Chef Martin Kofler, Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, Bürgermeister Erwin Schiffmann, Bürgermeister Josef Außerlechner, Richard Piock und Josef Pfeifhofer.

100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges organisiert das Tiroler Archiv für Photographie vom 18. Juli bis 28. September eine grenzüberschreitende fotografische Gedenkausstellung in vier Gemeinden. Unter dem Titel „Grenzgang“ können 200 Fotografien in den Gemeinden Sillian, Kartitsch, Sexten und Bruneck kostenlos bestaunt werden. Alle Ausstellungen finden im öffentlichen Raum statt und sind rund um die Uhr zugänglich. Feierlich eröffnet wird die Freiluft-Galerie am Freitag, 18. Juli, um 19 Uhr auf dem Platz vor dem Gemeindeamt in Sillian.

Rund 600 Quadratmeter bedecken die rund 200 Bilder in verschiedenen Größen, sie erinnern nicht nur an das Ausmaß der Zerstörung, sondern auch an die ca. 1400 gefallenen Soldaten der vier Gemeinden.

Jede lokale Schau steht unter einer anderen Thematik. In Sillian geht es um die Standschützen bzw. die Mobilisierung, Kartitsch präsentiert die Bergfront, das damals zerbombte Sexten widmet sich dem Ortsschicksal und in Bruneck spielen Leid und Tod die Hauptrolle.

„Um sich ein vollständiges Bild zu machen, muss man alle vier Ausstellungsorte besuchen“, betonte Durst-Chef Richard Piock, Obmann des Vereines des Tiroler Photoarchivs und führt weiter an: „Ein Austausch des Bildmaterials der Gemeinden ist bedeutsam. Da wird nicht nur die eigene Geschichte erzählt, sondern auch von anderen berichtet.“

Die ausgestellten Fotos richten den Fokus auf die Dolomitenfront im Gebiet des südlichen Osttirols sowie des Südtiroler Pustertals aus den Jahren 1914 bis 1917. Slideshow: Tirol Archiv Photographie (TAP).

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