Lienzer Sparkasse: Rundflug für rüstige Ruheständler

Mit einer stimmigen Feier gingen „153 Jahre Sparkasse“ offiziell in Pension.

Am 31. Juli endete in der Lienzer Sparkasse eine Ära. Mit Walter Hofer, Walter Gruber, Herbert Scherer und Karl Meinhart gingen vier Mitarbeiter in den Ruhestand, die zusammen 153 Jahre für die Lienzer Sparkasse tätig waren. Solche „Urgesteine“ zeigen, „dass treue und engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das wertvollste Kapital der Sparkasse sind“, erklärte Vorstand Anton Klocker bei der Verabschiedung in besonderem Rahmen. Klocker und Vorstandskollege Martin Bergerweiß luden alle Mitarbeiter der Lienzer Sparkasse zu einem Grillfest auf die Dachterrasse der Zentrale am Johannesplatz.

Gut gelaunt gaben sich Vorstand und Neo-Pensionisten beim Grillfest (v.l.): Vorstand Anton Klocker, Walter Gruber, Karl Meinhart, Herbert Scherer, Walter Hofer, Vorstand Martin Bergerweiß.
Gut gelaunt gaben sich Vorstand und Neo-Pensionisten beim Grillfest (v.l.): Vorstand Anton Klocker, Walter Gruber, Karl Meinhart, Herbert Scherer, Walter Hofer, Vorstand Martin Bergerweiß.

Walter Hofer ist der „dienstälteste“ Neo-Pensionist, er war fast 44 Jahre in der Lienzer Sparkasse und fast ausschließlich im Kundenbereich tätig, ruhig, ausgleichend und mit einer vermittelnden Art, die dem jahrzehntelangen Betriebsratsobmann den Ruf als „Mister Sparkasse“ einbrachte. Walter Gruber trat bereits im Frühjahr, nach 41 Jahren und sieben Monaten in der Sparkasse in den Ruhestand, umfassend ausgebildet und ein Spezialist für Wertpapiere, der auf höchstem Serviceniveau Beratung im Veranlagungsbereich bot.

Fast 40 Jahre stand Herbert Scherer als Kundenbetreuer in der Geschäftsstelle Sillian den „Oberländer-Kunden“ mit Rat und Tat zur Seite, die ihn persönlich mit der Sparkasse identifizierten. An Dienstjahren jüngster „Sparkassen-Rentner“ ist Prokurist Karl Meinhart, der aber auch auf beeindruckende 28 Jahre in der Lienzer Sparkasse zurückblicken kann. Nach einigen Jahren in der Erste Bank in Wien startete Meinhart ab 1985 in der Lienzer Sparkasse als führender Mitarbeiter, leitete die Kreditabteilung, ab 1997 das Kreditrisikomanagement und das Controlling, „logisch und rationell denkend und mit einer starken Realitätsbezogenheit“, wie Vorstand Klocker bilanzierte. Er zog auch hier Parallelen zu den Grundtugenden der Lienzer Sparkasse.

Als Abschiedsgeschenk erhielten die vier frischgebackenen Pensionisten einen Osttirol-Rundflug. Sie können demnächst aus der Vogelperspektive auf ihre Nachfolger blicken, die sie selbst sorgfältig aufgebaut und in die neuen Aufgaben eingearbeitet haben. In Sillian übernimmt Philipp Wieser das Ruder von Herbert Scherer, Walter Hofers Servicequalität werden Hans Fuetsch, Lissi Mayr und das Team der Zentrale rund um Wolfgang Kontriner fortführen, Andreas Sulzenbacher hat die Leitung des „Private Bankings“ von Walter Gruber übernommen und für das Risikomanagement zeichnet künftig Thomas Fuchs verantwortlich, „nach einer perfekten Einschulung durch Karl Meinhart“, wie Vorstand Martin Bergerweiß attestiert.