Duell in den Dolomiten: Italien vs Österreich

Enrico Zen oder Stefan Kirchmair? Stars rüsten für den Supergiro.

Kaum ein anderer Radmarathon in Europa kann auf eine derart lange Geschichte wie die Dolomitenrundfahrt zurückblicken. Und kaum eine andere Touristik-Fahrt versprüht mehr Flair: Der Mix aus Hobby-Fahrern und Spitzenathleten, Volksfest und sportlicher Herausforderung, einzigartigen Naturlandschaften und romantischer Altstadt macht’s aus. Bereits die klassische 112 Kilometer lange Runde um die Lienzer Dolomiten ist gespickt mit Highlights. Neben dem 1.500 Startern umfassenden Feld werden viele Augen auf einen Fahrer gerichtet sein: Den Salzburger Hans-Peter Obwaller vom Flachau KTM Racing Team. Unvergessen sind seine Duelle mit Gerrit Glomser bei der Österreich Rundfahrt, seine vier Berg-Staatsmeistertitel und sein Zeitfahrtitel 2005. Offen ist noch, ob Vorjahressieger Maximilian Kuen am Start sein wird.

Italinischer Dreifachsieg mit Enrico Zen an der Spitze beim Supergiro 2014. Heuer will Österreichs Marathonelite Revanche. Foto: Expa/Groder
Italienischer Dreifachsieg mit Enrico Zen an der Spitze beim Supergiro 2014. Heuer will Österreichs Marathonelite Revanche. Foto: Expa/Groder

„SuperGiroDolomiti“ mit italienischen Stars
Zum zweiten Mal wird die Extremvariante „SuperGiroDolomiti“ mit 232 Kilometern und 5.234 Höhenmetern veranstaltet! Das Rennen mit einem limitierten Starterfeld von 1.000 lässt für Extremsportler keine Wünsche offen! Die Top-Favoriten kommen aus Italien: An der Spitze Enrico Zen, der sich im Vorjahr nach einer Fahrzeit von 7:15:38,30 Stunden den Premierensieg holte, Marathonsuperstar Roberto Cunico und UWCT-Amateurweltmeister Bernd Hornetz.

Stefan Kirchmair nimmt die Revanche an
Nach zwei Triumphen beim Ötztaler Radmarathon, seinem Streckenrekord bei der Dolomitenradrundfahrt 2013 und vielen weiteren Triumphen hat der Tiroler Stefan Kirchmair ein Ziel in diesem Jahr im Visier: Sieg bei „SuperGiroDolomiti“. Dafür fährt er nächste Woche extra auf Höhentrainingslager nach Alta Badia. „Ich will natürlich ganz vorne mitfahren, aber ich habe noch keine Ahnung, wie ich die lange Strecke wegstecke. Dieses Rennen ist für alle Top-Fahrer ein Abenteuer – nicht nur wegen den vielen Zuschauern und der Stimmung. Es wird der Fahrer gewinnen, der bis zum Schluss durchziehen kann. Aber gerade das macht „SuperGiroDolomiti“ so spannend“, sagt der 26-Jährige aus Telfs, der im Vorjahr Elfter wurde.

„SuperGiroDolomiti“ versprüht Giro-Flair
Von Insidern wird „SuperGiroDolomiti“ als die Herausforderung in der Ultramarathonszene beschrieben. Nicht nur  als sportlich anspruchsvoll, sondern auch landschaftlich eindrucksvoll: Von Osttirol über Kärnten und Italien warten unter anderem der Nassfeldpass und Plöckenpass auf die Starter! Einzigartig ist nicht nur die Stimmung im italienischen Friaul – ein Großaufgebot der „Polizia Stradale“ – unzählige Streckenposten und viele begeisterte Zuseher flankieren die Strecke, die über den berüchtigten Lanzenpass auf den Spuren des „Giro d`Italia“ wandelt.

Teamwertung für Vereine und Radsportgruppen mit Startgeldbegünstigung
Bei der klassischen Umrundung der Lienzer Dolomiten über 112 km gibt es schon seit Anbeginn eine Teamwertung! Dazu müssen sich mindestens fünf Vereins- oder Gruppenmitglieder anmelden, wobei die vier besten Zeiten für die Teamwertung herangezogen werden.  Jener Verein mit den meisten Teilnehmern erhält einen Sonderpreis und wertvolle Sachgeschenke! Also gleich anmelden und dabei auch noch 10 % Startgeld sparen!

Nähere Informationen und Anmeldungen unter www.dolomitensport.at

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